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Es wartet das Überraschungsteam

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Bad Nauheim (wbe). Mit dem 2:1-Sieg in Freiburg gelang dem EC Bad Nauheim in der Deutschen Eishockey-Liga 2 nach der Pause durch den Deutschland-Cup zunächst der erfolgreiche Restart - und jetzt wollen die Roten Teufel am Wochenende nachlegen. Dabei geht es am Freitag um 19.30 Uhr im eigenen Stadion gegen die Selber Wölfe und am Sonntag sind die EC-Cracks beim Neuling Eisbären Regensburg zu Gast.

Trotz des Vorrückens auf Platz vier in der Tabelle war Teufel-Coach Harry Lange auch einen Tag nach dem Erfolg in Freiburg die Unzufriedenheit noch anzumerken. »Die letzten drei Spiele haben wir einfach kein gutes Eishockey gespielt. Wir erarbeiten uns zwar viele Chancen, doch es fehlt die letzte Konsequenz. Nur sieben Tore in drei Begegnungen sind einfach zu wenig«, kritisiert er und lobt im Gegenzug die Defensive. »Aber wir können uns nicht immer nur auf unseren Keeper Felix Bick verlassen«, hofft Lange jetzt auf einen Leistungsschub und souverän herausgespielte Erfolge.

Das soll möglichst schon gegen die Selber Wölfe gelingen, die zuletzt beim 0:7 gegen Ravensburg und beim 1:6 gegen Heilbronn zwei deutliche Heim-Klatschen einstecken mussten. Der Absturz auf den vorletzten Platz war die Folge. »Wir wollen dagegen mit einem Sieg gegen Selb ein erfolgreiches Wochenende einläuten und dann auch in Regensburg als Sieger das Eis verlassen«, sagt der EC-Coach.

Die Regensburger sind als Aufsteiger derzeit unerwartet erfolgreich. »Ja, mich überrascht auch die Leistungsstärke der Eisbären. Allerdings haben sie mit dem eingebürgerten Torwart Devin Williams und dem nachverpflichteten Kanadier Corey Trivino gute personelle Entscheidungen getroffen. Zudem sind sie bislang nahezu verletzungsfrei geblieben und haben sich mit ihrem stimmungsvollen Publikum eine gute Heimbilanz aufgebaut«, erklärt Lange.

Personell wird es beim EC Bad Nauheim keine wesentlichen Änderungen geben. Auf den verletzten Verteidiger Kevin Schmidt muss der EC-Trainer (»Ich hoffe bis zum Wochenende auf endgültige Klarheit über seinen Verletzungsstatus«) noch weiter verzichten, dafür rücken Pascal Steck und Robin van Calster als Kölner Förderlizenzspieler wieder in den Kader. Damit steht Lange vor dem »Luxus-Problem«, einen seiner Youngster auf die Tribüne verbannen zu müssen.

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