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Es wird eng für den NSC

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Von: Norbert Englisch

GIESSEN (ne). Da kurzfristig kein Ersatz zu bekommen war, reisten die Tischtennis-Regionalliga-Herren des Gießener SV nur zu dritt nach Jülich. Man musste also von einer hohen Auswärtsniederlage ausgehen. Nach 76 Minuten konnten Dennis Tschunichin, Michael Fuchs und Cyrill Menner dann auch wieder die Heimreise antreten.

Ohne Fabian Moritz gelangen dem NSC Watzenborn-Steinberg in der Tischtennis-Oberliga der Herren gegen den Tabellenführer TG Langenselbold immerhin zwei Gegenzähler. Die Watzenborner hatten zudem eine schlechte Nachricht zu verkraften: Denn der überraschende 7:3-Auswärtserfolg des TV Dreieichenhain beim TTC Fulda-Maberzell II schmälert die Chancen auf den eigenen Klassenerhalt erheblich. Ein Sieg gegen Dreieichenhain im letzten Vorrundenspiel wird jetzt zum absoluten Muss, »sonst wird es für uns ganz eng«, so MF Harnisch realistisch.

Für die heimischen Verbandsligisten gab es nicht viel zu holen. Ausnahme: der Post SV Gießen. Mit dem 9:2-Heimsieg gegen den Mitabstiegskonkurrenten FV Horas Fulda gelang den Schwarzgelben ein ganz wichtiger Erfolg.

Regionalliga

TTC Jülich II - Gießener SV 9:1: Tschunichin/Fuchs fanden sich gegen Otteanu/Preuss im zweiten und dritten Durchgang gut zurecht und unterlagen nur knapp beim 0:3. Gegen den TTC-Spitzenspieler war kein Kraut gewachsen, allerdings machte es Tschunichin dem Jülicher richtig schwer (zweimal 10:12, 8:11). Fuchs gelang dann beim Stand von 0:7 aus Sicht der Schwimmer mit einem glatten 3:0 über Preuss der Ehrenzähler. Neben Tschunichin ging auch Menner gänzlich leer aus.

Oberliga

NSC Watzenborn-Steinberg - TG Langenselbold 2:8: Die Watzenborner Stefan Harnisch/Jan Hartmann hatten gegen Waltemode/Rohr keine Chance, aber Torsten Kirchherr/Jakob Armbrüster glichen mit einem 3:0-Erfolg gegen Tronin/Rose aus. Harnisch ließ sich von Tronin erst im Entscheidungssatz bezwingen, die folgenden sechs Einzelniederlagen fielen mit viermal 0:3 und zweimal 1:3 deutlich aus. Im letzten Match der Begegnung, das 50 Minuten dauerte, bot sich Armbrüster dann aber die Chance auf einen weiteren Gegenzähler: Bei 2:1-Führung holte sich sein Kontrahent Rose im 4. Satz mit 18:16 den 2:2-Gleichstand. Die ausgleichende Gerechtigkeit folgte auf dem Fuße: Armbrüster konnte sich nach einem glücklichen 13:11 über seinen dritten Saisoneinzelerfolg freuen. »Die TG ist unumstritten eine Klasse besser als die anderen stärkeren Mannschaften der Oberliga«, hakte Harnisch die unspektakuläre Begegnung mit dem Klassenprimus ab.

Verbandsliga

Post SV Gießen - FV Horas Fulda 9:2: Die Gastgeber fanden in dem richtungsweisenden Match zunächst nur schwer ins Spiel, denn Alec Metsch/Jannik Bäumler und auch Marco Morsch/Jessika Andraczek verloren den ersten Durchgang im Doppel. Mit 3:1 bzw. 3:2 war dann aber der Grundstein zum Gesamterfolg gelegt. Andreas Schmalz/Torsten Metz hatten gegen Garweg/Müller keine Chance. Mit fünf Einzelsiegen in Folge zogen die Schwarzgelben auf und davon, nur Metz kassierte gegen Müller beim 2:3 und 9:11 und 11:13 eine hauchdünne Niederlage. Metsch und Bäumler zeigten sich im Spitzenpaarkreuz jedoch erneut überlegen und sicherten dem Post SV den 9:2-Heimerfolg.

TG Langenselbold II - TSF Heuchelheim 9:5: Pandemie- und krankheitsbedingt stecken die TSF aktuell in großen Personalsorgen. Während Michel Weiss/Shady Elzaher und Samuel Preuss/Fabian Lenke ihre Doppel verloren, kamen die Ersatzleute Jannik Schaaf/Christian Bauer zu einem 3:1-Sieg über Beck/Korn. Preuss und Lenke kamen gegen den TG-Zweier Winkler zu Fünfsatzerfolgen, überragend präsentierte sich Weisss mit zwei Einzelsiegen. Beim Spielstand von 7:5 für die Gastgeber hatten Schaaf und Elzaher Chancen auf den Ausgleich. Doch beide unterlagen unglücklich im Entscheidungssatz.

TTC RS Fulda-Maberzell III - NSC Watzenborn-Steinberg II 9:1: Da die Watzenborner nur zu viert nach Fulda gereist waren und zudem Thomas Domicke nicht einsatzfähig war, konnten sie eine Stunde später wieder die Heimreise antreten. Bernd Commerscheidt raffte sich nach 0:2-Rückstand gegen Hodes zu einer Energieleistung auf und holte den Ehrenzähler.

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