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Extralob für Lauber und Rabe

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Launsbach (mcs). Pünktlich zum Jahresausklang hat die HSG Wettenberg ihre Niederlagenserie in der Männerhandball-Oberliga beendet und den zweiten Heimsieg der Saison gefeiert. Gegen die SG Bruchköbel trotzte das Team von Trainer Axel Spandau am Samstagabend in heimischer Halle den Ausfällen und behielt am Ende verdient mit 29:25 (14:10) die Oberhand.

HSG Wettenberg - SG Bruchköbel 29:25

Mit den Zählern drei und vier stellten die Herren aus dem Gleiberger Land zudem den Anschluss an Meisterrundenplatz vier wieder her.

»Das war die richtige Reaktion auf das Spiel in Großenlüder. Für uns sind das natürlich ganz wichtige Punkte, tabellarisch und für den Kopf. Wir waren von Anfang hellwach und direkt im Spiel, haben später auch kritische Phasen stark gemeistert und definitiv verdient gewonnen. Heute geht wirklich ein Lob an das gesamte Team, jeder hat seinen Beitrag zum Sieg geleistet«, freute sich HSG-Coach Spandau und hob die Spielmacherqualitäten von Lennart Lauber und die überragende Abwehrleistung von Hannes Rabe noch gesondert hervor.

Den Grundstein für den späteren Heimerfolg legten die Wettenberger am Samstag letztlich schon in der Anfangsviertelstunde. Der erste Treffer des Abends ging in Launsbach zwar an die Südhessen, nach fünf Minuten hatte Tom Warnke aber bereits zum 4:1 eingeworfen.

Und weil die HSG auch in der Folge defensiv aggressiv und gut stand und darüber immer wieder ins Tempospiel kam, baute Linkshänder Flo Weidner den Vorsprung nach nicht einmal einer Viertelstunde bereits auf 10:4 aus. Zwar kamen die Gäste beim 9:12 (23.) durch den flinken Aydin Günes deutlich näher heran, der starke Lauber sorgte mit dem 14:10 aber für einen durchaus solide Pausenführung.

Und diese sollte lediglich beim 16:14 (38., Maximilian Wolff) ein wenig zusammenschmelzen, zwei weitere Lauber-Treffer sorgten beim 18:14 (40.) aber schnell wieder für Beruhigung.

Und wirklich näher kam der ehemalige Drittligist im weiteren Spielverlauf nicht mehr, im Gegenteil: nach dem 23:20 und trotz der Roten Karten gegen Luca Weber (dritte Zeitstrafe) setzte die Spandau-Sieben zum entscheidenden 3:0-Lauf an und hatte die Punkte nach Jonas Schmidts Doppelpack zum 25:20 und 26:20 sechs Minuten vor Schluss schon eingefahren.

Wettenberg: Laudt, Stroh - Schwarz, Werner (2), Weidner (2), Rabe (3), Warnke (4/1), Weber, Olbert, Schmidt (3), Michel Wingefeld, Anhäuser (2), Lauber (6/3), Weise (7).

Bruchköbel: Simic, Mike Bätz - Haupt, Eck, Maximilian Wolff (6/3), Kosch, Kulenovic (3), Jonah Wolff (2), Junker (2), Günes (4/1), Nico Bätz (4), Jockel (3), Klein (1).

Schiedsrichter: Kaiser/Paul (Heusenstamm/Mühlheim). - Zeitstrafen: drei (Weber drei) - zwei (Junker, Jockel). - Rote Karte: Weber (50., dritte Zeitstrafe). - Siebenmeter: 5/4 - 7/4.

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