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Extralob für Laudt und Weidner

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Wettenberg (miw). Im Duell zweier bislang ungeschlagenen Teams bezwang die HSG Wettenberg die HSG VfR/Eintracht Wiesbaden deutlich mit 28:19 (14:9). Ein derart deutlicher Spielausgang war im Vorfeld nicht zu erwarten, da beide Mannschaften zuvor noch ohne Verlustpunkt waren und Wiesbaden in der vergangenen Saison in der Aufstiegsrunde den zweiten Platz bekleidete.

HSG Wettenberg - HSG Wiesbaden 28:19

Ein sichtlich zufriedener Trainer der Gastgeber, Thomas Schäfer sagte nach der Partie: »Unser Ziel war es, über eine kompakte Abwehr und Tempospiel zum Erfolg zu kommen. Damit haben wir Wiesbaden auch mit der Zeit mürbe gemacht. Aus dieser guten und geschlossenen Mannschaftsleistung können Joshua Laudt im Tor und Florian Weidner auf Rechtsaußen hervorgehoben werden.«

In der Anfangsphase kam die Heim-Sieben häufig über die Außen im Tempogegenstoß zum Torerfolg und hatte dadurch beim 6:3 die Nase vorn. Gäste-Coach Müller reagierte mit einer Auszeit, diese brachte zunächst nicht die erwünschte Wirkung ein. Beim 10:4 durch Florian Weidner betrug der Vorsprung des Teams aus dem Gleiberger Land erstmals sechs Tore. Die Landeshauptstädter konnten zwischenzeitlich auf 12:8 verkürzen, mit einem 14:9 aus Sicht der Heimmannschaft ging es in die Pause.

Starke Deckung

Auch nach dem Seitenwechsel knüpfte Wettenberg an die starke Deckungsleistung mit einem glänzend aufgelegten Joshua Laudt im Tor an, halbzeitübergreifend musste er in einer Viertelstunde nur ein einziges Mal hinter sich greifen. Über die Stationen 15:9 und 17:10 bauten die Hausherren den Vorsprung auf 21:12 (46.) aus. Wiesbaden konnte nicht mehr entscheidend verkürzen und kam nicht näher als auf sechs Tore heran.

Wettenberg: Bogner, Laudt; Schwarz (3), Anhäuser (2), Werner (2), Warnke (8/3), Schnepp (1), Schmeel (3), Oyono (2), Piesch, Weidner (5), Weise (2), Lauber, Wingefeld

Wiesbaden: Kellner, Rausch; Kirchmeier (6/1), Hermsen (3), Walter, Matejka (3), Jentsch, Seiwert (2/2), Filipovic (1), Stadermann (2), Schwab, Henkelmann (2)

Schiedsrichter: Brähler/Harms (Fulda). - Zeitstrafen: 2:6 Minuten. - Siebenmeter: 3/3:4/3

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