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FC Gießen: Keine Chance bei den Jungadlern

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Gießen (thos). Auswärts geht für Fußball-Hessenligist FC Gießen in dieser Saison bislang wenig zusammen: Am Freitagabend unterlag die Mannschaft von Trainer Daniyel Cimen bei der U21 von Eintracht Frankfurt mit 0:5 (0:2) und hat damit in der Fremde erst einen Punkt geholt.

Zentrale Bedeutung für die Niederlage in Dreieich hatten die ersten 20 Minuten, die mit gleich zwei Strafstößen für die Frankfurter Zweitvertretung und drei verletzungsbedingten Wechseln ungewöhnlich verliefen. Zunächst kam Volkan Vural im Fallen bei einer Hereingabe mit der Hand an den Ball, Schiedsrichter Hauser deutete auf den Kreidepunkt und Marc Wachs verwandelte sicher (5.). Und dann brachte Gießens Routinier Michael Fink Gianluca Schäfer aus dem Gleichgewicht. Den Elfmeter vollstreckte erneut Wachs zum 2:0. Bei der Eintracht musste Schäfer, der erst davor für Nino Cassinitti eingetauscht worden war, mit einer Schulterblessur vom Feld genommen werden. Erwischt hatte es zu diesem Zeitpunkt auf der anderen Seite bereits den gerade genesenen Aykut Öztürk (14.), ersetzt wurde er durch Filsinger. Im ersten Abschnitt war das Geschehen geprägt von vielen Unterbrechungen, die für einen geringen Spielfluss sorgten.

Ganze 17 Sekunden waren im zweiten Durchgang absolviert, da schockte die Eintracht die Gäste mit dem 3:0. Maximilian Brauburger bediente Divaio Bobson, der Lapcic keine Abwehrchance ließ. Dem FCG gelang es nicht, den Rückstand zu verkürzen. Stattdessen fiel das 0:4 durch Emir Sejdovic in der 80. Minute, für den Schlusspunkt an einem gebrauchten Abend der Gießener zeichnete Pietro Besso mit seinem Eigentor in der Schlussminute verantwortlich.

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