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Fehlerquote reduzieren

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Kinzenbach (cvb). Zum Abschluss der englischen Woche trifft die SG Kinzenbach am Sonntag (Anstoß 14 Uhr) zu Hause auf den SV Niedernhausen und dürfte vor allem um Wiedergutmachung für die doch überraschende und letztlich deutliche Heimniederlage am Mittwoch gegen Dorndorf bemüht sein.

»Wir haben gegen Dorndorf auf zu vielen Gebieten Schwächen offenbart, um ein Verbandsligaspiel letztlich erfolgreich zu gestalten«, so Trainer Peter Bätzel. »Durch die vielen Ballverluste konnten wir das Spiel nur selten kontrollieren und unsere Stärken ausspielen. Außerdem sollten wir unsere Anfälligkeit bei Standards, Dorndorf hat so die ersten beiden Tore erzielt, möglichst bald abstellen.«

Der Gegner am Sonntag, der aus dem Taunus kommt und von sich selbst als »die Macht aus dem Autal« spricht, spielt im dritten Jahr in der Verbandsliga und hat in der Vorsaison für Aufsehen gesorgt. Am Ende sorgten 21 Siege für den 3. Tabellenplatz. Ganz so gut läuft es in dieser Spielzeit jedoch noch nicht, denn nach zwei Anfangserfolgen ist Niedernhausen nun schon seit fünf Spielen sieglos.

Ungeachtet dessen ist Bätzel aber überzeugt, dass seine Mannschaft am Sonntag auf einen guten und erfahrenen Gegner trifft: »Vergleicht man die bisherigen Spielergebnisse, so hat Niedernhausen seine Stärken eindeutig in der Defensive, während wir immerhin schon 16 Tore erzielt haben. Es wird interessant werden, wer sich hier durchsetzt. Aber wenn wir unsere Fehlerquote reduzieren und als Mannschaft besser verteidigen, bin ich zuversichtlich. Außerdem haben wir gegen Gegner, die formal stärker eingeschätzt werden, bisher immer gut gespielt.« Mut machen kann dem Kinzenbacher Trainer übrigens auch das Ergebnis aus dem Vorjahr, denn da hieß es am Ende 5:0 für die Sportgemeinde.

Personell dürfte es im Vergleich zum Mittwoch-Spiel gewisse Veränderungen geben. Marius Jörg fehlt weiterhin und auch Pascal Sajonz ist verletzt. Darius Nicolai ist in Urlaub und ob es für Hakan Güngör reicht, er wurde angeschlagen ausgewechselt, bleibt abzuwarten. Andererseits stehen mit Johannes Alber, Nicolas Anker, Ufuk Yildirim und eventuell auch Emre Yener Alternativen zur Verfügung.

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