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»Fehlt einfach an Qualität«

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Von: Patrick Olbrich

Lollar (pot). Für die HSG Lollar/Ruttershausen war die Saison 2021/22 prinzipiell bereits abgehakt. Lediglich einem heimischen Nachbarn, genau genommen der HSG Linden, hätte man mit einem Sieg Schützenhilfe geben können. Nach der deutlichen 18:30 (8:13)-Niederlage gegen den TV Idstein zeigt allerdings der künftige Weg beider Mannschaften in die Bezirksoberliga Gießen.

HSG Lollar/Ruttershausen - TV Idstein 18:30

»Während unser Schicksal bereits besiegelt war, ging es für Idstein in dieser Begegnung um alles. Das hat man unserem Gegner auch deutlich angemerkt«, kommentierte Dino Dragicevic, Trainer der Buderusstädter.

Von Beginn an legte der breit aufgestellte Kader der Gäste mit einem hohen Maß an Motivation los und ging in der 16. Minute durch Kapitän Jonas Cremers mit 8:4 in Führung. Das war allerdings noch die Phase, in der auch die Hausherren noch hinreichend mithalten konnten und das große Defizit der fehlenden Alternativen noch nicht so stark ins Gewicht fiel. Bis zur 27. Minute hatten die Idsteiner aber schon auf 12:7 durch Lars Stübing aufgestockt. »Uns fehlt es einfach an Qualität, um einem so gut aufgestellten Kontrahenten Paroli bieten zu können«, so Dragicevic nach Spielschluss.

Partie ist früh entschieden

Das wurde vor allem im zweiten Durchgang klarer, als sich der Vorsprung des TV Idstein sukzessive erhöhte und die HSG immer weniger Substanz entgegenzubringen hatte. Als Arne Kaiser nach 58 Zeigerumdrehungen schon auf eine Differenz von zehn Treffer erhöht hatte (27:17), war die Partie schon längst zugunsten der Gäste entschieden. Diese freuten sich freilich nach dem Abpfiff: Dank des doppelten Punktgewinns ließen die Idsteiner auch die HSG Linden hinter sich.

Lollar: Moutopoulos, Großhaus - Mühlich (3), Dud (1), Engel (1), Hümmer (3), Sharif Pour (1), Zapf (4/2), Omicevic (4), Weidner (1), Rolshausen, Kern, Breser, Lindenthal.

Idstein: Kaufmann, Scheffer - Rausch, Kaiser (4), Engel (5), Schulz (3), Hormann (1), Riemenschneider (1), Bierod, Cremers (3), Battermann (2), Schubert (4/2), Stübing (3), Schmidt (4).

Schiedsrichter: Drost/Drost. - Zuschauer: 100. - Zeitstrafen: 2:6. - Siebenmeter: 3/2 : 3/2. - Rote Karte: Breser (40., Grobes Foulspiel).

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