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Feuerwerk für die Fans

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Oberkleen (mol). Nach der Topspielniederlage in Linden hat die HSG Kleenheim-Langgöns in der Frauenhandball-Oberliga am Sonntagabend wieder in die Erfolgspur zurückgefunden und vor heimischem Publikum ein Tor-Feuerwerk abgebrannt.

HSG Kleenheim-L. - Germania Fritzlar II 41:21

Gegen den SV Germania Fritzlar II war das Team von Trainer Martin Saul in allen Belangen überlegen und feierte in der Weidig-Sporthalle in Oberkleen letztlich ein 41:21 (20:10)-Schützenfest, wodurch der zweite Tabellenplatz zurückerobert werden konnte.

»Ich bin sehr froh darüber, wie wir nach der Niederlage am letzten Wochenende diesmal wieder den Schalter umlegen konnten. Das war eine sehr reife Leistung meiner jungen Mannschaft. Wir haben früh mit viel Tempo agiert und kamen zu einfachen Toren und haben im Angriff auch sehr viele Eins-gegen-Eins-Duelle gewonnen. Hinzu kam, dass wir früh wechseln und das Tempo damit über 60 Minuten hochhalten konnten. Mit 41 Toren kann und muss man daher sehr zufrieden sein«, berichtete der SGK-Coach im Anschluss.

Schon früh schüttelte Kleenheim-Langgöns die Pleite gegen die TSG Leihgestern ab und drehte direkt an der Temposchraube. Nach exakt zehn Minuten hatte Franziska Dietz zum 7:2 eingeworfen. Danach fanden die Routiniers Fritzlar doch die eine oder andere Lücke im Deckungsverband der Kleebachtalerinnen (5:7, 13.), doch die Aufholjagd der Nordhessinnen war nur von kurzer Dauer.

»Reife Leistung«

Nach dem 9:7 zogen die starken Gastgeberinnen dank konsequenter Chancenverwertung zunächst durch Elena Schuchs Tor auf 13:8 (24.) davon und entschieden die Partie dann schon bis zur Pause. Nach 30 gespielten Minuten hatte sich Kleenheim-Langgöns nämlich bereits eine Zehn-Tore-Führung erarbeitet, Maren Kleinhenz hatte zum 20:10 eingeworfen.

Und obwohl die Rollen schon vor dem Beginn der zweiten Halbzeit klar verteilt waren, hielten die jungen Gastgeberinnen das Tempo auch im zweiten Durchgang weiter hoch, verteidigten aktiv und erarbeiten sich viele Bälle. Diese wurden über die erste und zweite Welle oder über gelungene Eins-gegen-Eins-Situationen prompt in Tore umgemünzt.

So gelang Celina Rüspeler nach 46 Minuten schon das 30. Tor der Saul-Sieben, ehe es Emelie Bachenheimer in der letzten Minute vorbehalten war, für den 40. Kleenheim-Langgönser Treffer zu sorgen.

Kleenheim-Langgöns: Bork, Pieth - Eggers (2), Lotz (1), Dietz (9), Bachenheimer (3), Schuch (8), Rüspeler (4), Manfraß (3), Kleinhenz (3), Klug (3), Schäfer (2), Hickel (3/2).

Fritzlar: Clobes - Holeczy, Alter (3), Simon, Ahrend (7/1), Albus (2/1), Krause (1), Kauffeld (1), Oschmann (7), Schmidt, Bücker.

Schiedsrichter: Minwegen/Rautschka (Petterweil) - Zuschauer: 102 - Zeitstrafen: eine (Rüspeler) - drei (Ahrend, Albus, Kauffeld) - Siebenmeter: 3/2 - 2/2.

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