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»Fifty-Fifty-Spiel« vor Derby-Woche

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Von: Rolf Birkhölzer

Gießen (bir). »Du gewinnst nur, wenn du 100 Prozent Leistung abrufst«, gibt Daniyel Bulut, Trainer des FSV Fernwald, für die kommende Partie in der Fußball-Hessenliga am Samstag (Anstoß 15 Uhr) gegen den 1. FC Erlensee vor. Denn genau das hatte zuletzt bei der 1:3-Niederlage seiner Mannschaft bei Eintracht Stadtallendorf gefehlt.

FSV Fernwald - 1. FC Erlensee (Sa., 15 Uhr)

»Wir hatten nicht genug Power, der Gegner wollte mehr und war stärker«, musste Bulut nach der vierten Saisonniederlage des FSV erkennen. Allerdings weist er auch darauf hin, dass »die Liga extrem ausgeglichen ist und einige Teams mit höheren Ansprüchen wie Alzenau und Hadamar noch hinter uns stehen«. Einen Punkt hinter den Fernwäldern, die als Tabellen-Vierzehnter einen Platz vor der Abstiegszone platziert sind, steht der 1. FC Erlensee, der verganenes Wochenende eine 2:3-Heimniederlage gegen den SC Waldgirmes kassierte. Dass es nicht zu einem Remis oder auch Sieg gereicht hat, lag vor allem an SC-Keeper Maik Buss, der allein sieben dicke Chancen zunichte gemacht hatte.

Mit einem Dreier könnte der FSV die Südhessen und sich selber weiter von den Abstiegsplätzen distanzieren. »Erlensee war verganene Saison die Überraschungsmannschaft und hat eine super Runde gespielt, hat aber gute Defensiv-Spieler verloren und ist in dieser Saison schlecht gestartet«, weiß Bulut, der »ein Fifty-Fifty-Spiel« erwartet, die Partie aber »positiv angeht«. Zumal mit dem FC Gießen am kommenden Mittwoch und dem SC Waldgirmes am Samstag in der folgenden »Englischen Woche« zwei Derbys auf dem Programm stehen.

Dervishi und Mohr zurück im Kader

Personell hat es einen überraschenden Abgang gegeben, denn Abwehrspieler Ceyhun Dinler hat den FSV kurz vor Ende der Wechselfrist in Richtung VfB Marburg verlassen (wir berichteten). Agon Dervishi und Niclas Mohr sind nach ihren Verletzungen wieder im Training, aber laut Bulut »für eine Startaufstellung noch nicht soweit.« Zur Verfügung steht wieder Abwehrspieler Elmir Muhic, der zuletzt beruflich verhindert war. Fraglich ist heute der Einsatz von Nicolas Strack, der im Training mit dem Fuß umgeknickt ist.

Aufgebot des FSV Fernwald: Kleinheider, Fünfsinn, Kaguah, Bender, Mukasa, Goncalves, Hendrich, Grönke, Hofmann, Solak, Woiwod, Burger, Markiewicz, Siebert, Schäfer, Dursun, Strack.

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