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Frust nach Negativrekord

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Rabenau-Londorf (mol). Nach zuletzt 5:1 Punkten hat die HSG Lumdatal ihre Erfolgsserie der letzten Wochen in der Frauenhandball-Oberliga am Samstagabend nicht fortsetzen können und das Handballjahr mit einer Heimniederlage beenden müssen. Nach einer schwachen Vorstellung und dem Saison-Negativrekord von 29 Gegentoren unterlag das Team von Marcel Köhler der HSG Hoof/Sand/Wolfhagen in eigener Halle mit 24:

29 (10:14).

HSG Lumdatal - HSG Hoof/S./W. 24:20

»Ich bin absolut enttäuscht von unserer heutigen Leistung, denn der Sieg Hoofs geht absolut in Ordnung. Unser Angriff war unglaublich fehlerbehaftet. Wir haben zahlreiche Bälle ohne Not hergeschenkt und auch viel zu schwach abgeschlossen. Und in der Abwehr waren wir auch vom Kopf her nicht wach und schnell genug, um Bälle zu erobern«, so das Fazit des Lumdataler Trainer, das absolut ernüchternd ausfiel.

Mit »katastrophal« ist der Start in die Partie aus Sicht der Gastgeberinnen wohl noch unzureichend beschrieben, denn als Köhler nach rund sechs Minuten zur ersten Auszeit griff, sah es beim 1:5-Rückstand sogar noch gut aus für die Gastgeberinnen. Denn das Timeout zeigte zunächst keinerlei Wirkung, weitere drei Minuten später war die Dreier-HSG aus Nordhessen nämlich bereits auf 8:1 (!) davongezogen. Auch wenn Lumdatal seine Trefferquote im Anschluss steigern konnte, blieb der Rückstand bis zum 8:14 (27.) beträchtlich, ehe Lea Bulling und Leona Parma mit ihren Toren zum Pausen-10:14 für Hoffnung sorgten.

Und die Hoffnungen auf ein Comeback wurde in Hälfte zwei von Minute zu Minute größer, denn immerhin stimmt am Samstagabend der Kampfgeist des Drittliga-Absteigers. So robbte sich die Köhler-Sieben Tor um Tor heran, verkürzte zunächst auf 13:15 (36.) und 16:18 (42.) und war dann beim 19:20 (46.) durch Kim Fuhrländer tatsächlich wieder dran. Doch der so wichtige Ausgleich sollte nicht fallen, und weil das Lumdataler Angriffsspiel in der Folge wieder Fehler produzierte, setzte sich Hoof/Sand/Wolfhagen abermals auf 25:22 ab. Fuhrländer verkürzte zwar nochmal auf 24:26 (58.), eine Zeitstrafe der Torschützin nutzten die Nordhessinnen dann aber, um endgültig alles klarzumachen.

Lumdatal: Schütz, Schäfer - Hümmerich, Fürst, Franziska Müller (2), Mohr (1/1), Carmie Schneider (3), Noemi Schneider, Parma (2), Boulouednine (4/3), Bulling (4), Smajek (2), Fuhrländer (6), Böcher.

Hoof/Sand/Wolfhagen: Schmincke, Sawyer - Ritter, von Dalwig (3), Unseld (1), Willer (2), Eichhhofer (6), Bitdorf (3), Bänfer (4), Happe, Zwicker, Neurath (9/3), Mumberg (1).

Schiedsrichter: Hohm/Petry (Bachgau) - Zuschauer: 50 - Zeitstrafen: vier (Parma zwei, Noemi Schneider, Fuhrländer) - drei (Neurath zwei, Unseld) - Siebenmeter: 5/4 - 3/3.

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