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FSG verzweifelt an Schwalmtal

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Von: Christian Nemeth

Gießen/Alsfeld (cnf). In der Fußball-Kreisliga A Alsfeld haben die heimischen Vertreter allesamt Lehrgeld zahlen müssen. Sowohl die SG Rüddingshausen/Londorf, die SpVgg. Mücke als auch die FSG Queckborn/Lauter fuhren bittere Niederlagen ein.

SG Rüddingshausen/Londorf - FSG Ohmes/Ruhlkirchen 2:5 (0:1): »Das war ein grottenschlechtes Spiel, das wir da heute abgeliefert haben. Es ist auch in der Höhe absolut verdient so«, erklärte SG-Abteilungsleiter Udo Kreisel. Bereits vor der Pause gingen die Vogelsberger durch Tobias Stork in Führung (43.) und bauten diese bis zur 68. Minute vorentscheidend auf 4:0. Kurios: Dieses fiel als direkt verwandelter Freistoß von der Mittelfeldlinie aus. Die Hausherren konnten anschließend lediglich noch Ergebniskosmetik betreiben.

SpVgg Mücke - SV Bobenhausen 0:4 (0:3): Adrian Kaus schoss die Gäste in der 22. Minute und aus 16 Metern in Führung, kurze Zeit später legte sein Teamkollege Patrick Kämmer nach. In der 40. Minute entschärfte SpVgg-Keeper Pascal Pfitzner einen fälligen Foulelfmeter stark, die anschließende SVB-Ecke nutzte Tim Röper jedoch zum 3:0 aus Sicht der Schmitt-Elf.

Bobenhausen schaltete in Halbzeit zwei einen Gang zurück, Mücke konnte aus seinen zunehmenden Spielanteilen aber kein Kapital schlagen. Den Endstand, wieder nach einer Ecke, spendierte erneut Röper kurz vor Schluss.

FSG Queckborn/Lauter - SG Schwalmtal 2:4 (1:1): »Es ist ein bisschen ärgerlich, eine unnötige Niederlage«, kommentierte FSG-Informant Patrick Groß den Spielausgang aus seiner Sicht. Die Heimmannschaft ließ anfänglich einige Chancen liegen, kam aber nach 30 Minuten zum 1:0 durch Frederik Philippi. Auch im Anschluss erarbeitete sich Queckborn/Lauter Möglichkeiten, nutzte diese aber nicht, um frühzeitig nachzulegen. Stattdessen glückte Schwalmtal in der 44. Minute der Ausgleich durch Nico Ling.

Unmittelbar nach dem Wiederanpfiff gab erneut die FSG den Ton an, Patrick Hessler köpfte nach einer Ecke in der 50. Minute zur erneuten Führung aus Sicht der Hausherren. »Bis dahin waren wir eigentlich die bessere Mannschaft und haben den Gegner gut beherrscht«, so Groß.

Während Queckborn/Lauter seine zahlreichen Chancen am Sonntag verstreichen ließ, agierten die Vogelsberger eiskalt und drehten aber der 75. Minute und binnen nur neun Zeigerumdrehungen das Spiel komplett, wobei die letzten beiden SG-Treffer jeweils nach einem Konter fielen.

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