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FSV trifft auf bekanntes Gesicht

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Der Eddersheimer Dennis Lang kehrt beim kommenden Gastspiel in Fernwald in heimatliche Gefilde zurück. © imago

Fernwald (bir). Die »Englischen Wochen« des FSV Fernwald gehen auch an Ostern weiter. Nach der 1:2-Niederlage am vergangenen Mittwoch gegen den Hessen Dreieich muss die Mannschaft von Trainer Daniyel Bulut am Montag (Anstoß 15 Uhr) in der Aufstiegsrunde der Fußball-Hessenliga in einer Nachholpartie beim FC Eddersheim antreten. Mit Henrik Dechert und Dennis Lang spielen zwei im heimischen Raum bestens bekannte Kicker als Stammspieler in Eddersheim.

FC Eddersheim - FSV Fernwald (Mo., 15 Uhr)

Mittelfeldspieler Dechert wechselte zur Saison 2016/17 vom VfB 1900 Gießen zum FC, Lang kam 2019 nach sieben Jahren beim SC Waldgirmes in den Main-Taunus-Kreis, trug davor in der Jugend elf Jahre lang das Trikot des RSV Büblingshausen und drei das der TSG Wieseck. Im Interview blickt der 27-jährige Lang auf die kommende Begegnung.

Wie kam es zum Wechsel vom SC nach Eddersheim?

Durch mein Zahnmedizin-Studium. Ich wollte die weiten Fahrten vermeiden und bin nach Frankfurt gezogen. Und wir hatten mit Waldgirmes mehrmals gegen Eddersheim gespielt, daher wusste ich, dort gibt es ähnlich familiäre Strukturen wie in Waldgirmes. Außerdem hat mir Trainer Daniyel Bulut geraten, dorthin zu gehen.

Wie gefällt es Ihnen beim FC Eddersheim?

Es gefällt mir gut dort, ich bin mit vielen Spielern auch außerhalb des Platzes befreundet. Es gibt super-engagierte Leute im Umfeld.

Welche Ambitionen hat der Verein?

Meines Wissens ist die Anmeldung für die Regionalliga eingereicht, aber das ist nicht unser primäres Ziel. Mittelfristig gibt es wohl Ambitionen, höher zu spielen. Die Infrastruktur wird demnächst darauf ausgerichtet.

Wo liegen die Stärken des FC?

Wir treten in dieser Saison mannschaftlich geschlossen auf, stehen kompakt. Auch zuvor war schon die Schnelligkeit in der Offensive da.

Wie kam es zur Niederlage gegen Stadtallendorf?

Es lag an der mangelnden Chancenverwertung. Schon in der ersten Halbzeit haben wir mehrere Hundertprozentige ausgelassen, und Stadtallendorf hat eine genutzt. In Hälfte zwei waren wir in der Abwehr zu offen und haben das 0:2 gefangen. Ein Unentschieden wäre gerecht gewesen.

Und wie ist Ihr Tipp für Montag?

2:0 für uns.

Von verpassten Torchancen kann auch Fernwalds Trainer Bulut ein trauriges und dazu aktuelles Lied singen, denn daran haperte es vor allem zuletzt. Nach Eddersheim fahren Bulut und sein Team »hochkonzentriert und mit starkem Willen in jeder Situation.« Und der FSV-Coach bekräftigt: »Wir können jedes Spiel genießen, weil wir nicht mehr absteigen können. Aber wir müssen gegen ein Eddersheimer Team mit Qualitäten hungrig sein und haben den Ehrgeiz, dort zu punkten.« In Sachen Aufstellung muss der FSV-Coach nur auf Johannes Hofmann und Nils Schäfer verzichten. Ein Fragezeichen steht hinter dem Einsatz von Ceyhun Dinler (Oberschenkelprobleme).

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