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Für Kleenheim wächst der Druck

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Oberkleen (mol). Die Form stimmt! - so könnte man im Blick auf die beiden letzten Partien der HSG Kleenheim-Langgöns in der 3. Frauenhandball-Liga das Positive nach vorne stellen. Denn sowohl im Heimspiel gegen den Tabellendritten Fortuna Düsseldorf (26:27) als auch am Sonntag beim Zweiten TSG Eddersheim (22:26) agierte das Team von Trainer Martin Saul über weite Strecken auf Augenhöhe mit absoluten Liga-Topteams.

HSG Rodgau/Nieder-Roden - HSG Kleenheim (Heute, 20 Uhr): Letztlich konnten die Kleebachtalerinnen allerdings keinen Pluspunkt auf ihrem Konto verbuchen, weshalb der Druck nun ungleich höher ist, in der Nachholpartie am Mittwochabend (20 Uhr) Zählbares einzusammeln. Dann reist der Tabellenvorletzte nämlich zum Hessenderby zum Viertletzten HSG Rodgau Nieder-Roden, was im Kampf um den Klassenerhalt ein »Vier-Punkte-Spiel« darstellt.

»Klar ist, dass jetzt natürlich die Spiele kommen, die für uns wichtig sind und in denen wir versuchen müssen, Punkte zu holen. Sicherlich ist da auch Druck dabei, da bin ich gespannt, wie wir damit umgehen«, so der SGK-Coach, der aber weiß, dass das auch für die Gastgeberinnen gilt.

Denn möchte das Team, das vom Holzheimer Ergün Sahin trainiert wird, noch eine Chance besitzen, die Abstiegsrunde zu vermeiden, dann muss im Heimspiel gegen Kleenheim-Langgöns natürlich ein Sieg her. Zuletzt präsentierte sich das Team aus dem Landkreis Offenbach ebenfalls stark und lag beim Tabellendritten Fortuna Düsseldorf (26:26) lange Zeit auf Siegkurs, musste in der Schlusssekunde aber noch den Ausgleich von der Siebenmeterlinie hinnehmen. »Nach einigen Verletzungen ist Rodgau Nieder-Roden mittlerweile wieder fast vollzählig, was sich natürlich bemerkbar macht. Daher wird das ein sehr anspruchsvolles Spiel für uns, zumal wir den ersten Vergleich klar verloren haben«, erinnert sich Saul an das 16:25 aus dem Oktober zurück, bei dem er noch nicht als Trainer auf der Bank saß.

Zudem dürfte eine »englische Woche« momentan nicht gelegen kommen für die Kleenheimerinnen, die zuletzt doch einige Stammspielerinnen ersetzen mussten. Doch ein wenig Licht am Ende des Tunnels ist in Sicht, so könnten Celina Rüspeler oder Franzi Dietz zurückkehren.

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