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Fürst setzt Schlusspunkt

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Darmstadt-Bessungen (mol). Drittes Spiel, dritter Sieg für die HSG Lumdatal in der Frauenhandball-Oberliga. Das Team von Marcel Köhler entschied auch die zweite Auswärtspartie der neuen Saison klar für sich. Bei der TGB Darmstadt setzte sich der Drittliga-Absteiger klar mit 21:14 (13:6) durch.

TGB Darmstadt - HSG Lumdatal 14:21

»Wir haben wirklich über die gesamte Partie eine gute Abwehrleistung gezeigt und hier den Grundstein für den Sieg gelegt. Das Umschaltspiel war auch schon besser als zuletzt, aber wir brauchen in den nächsten Spielen da noch mehr Tempo. Größter Kritikpunkt heute ist unsere Chancenverwertung, denn wir haben zahlreiche freie Chancen liegenlassen. 21 Tore sind eigentlich viel zu wenig«, fand der HSG-Trainer sowohl lobende als auch kritische Worte.

Darmstadt ging nach 28 Sekunden mit 1:0 in Führung, was an diesem Tage aber bereits die letzte der Gastgeberinnen gewesen sein sollte. Nach dem 3:1 (4.) sorgte die starke Svenja Mohr, die aus dem Rückraum eine tolle Quote aufwies, nach acht Minuten bereits für eine 6:2-Führung Lumdatals. Beim 4:6 (11.) und 5:8 (15.) war der Liganeuling noch einigermaßen in Schlagdistanz.

Was sich bis zur Halbzeit aber ändern sollte, da die Köhler-Sieben defensiv nochmal deutlich zulegte und so in der zweiten Viertelstunde des ersten Durchganges nur einen einzigen Gegentreffer - zudem von der Siebenmeterlinie - hinnehmen musste. Was die Basis für die HSG war, um zunächst auf 10:5 (19.) durch Lea Bulling und durch Mohrs achten Tagestreffer Sekunden vor der Pause einen 13:6-Vorsprung herauszuwerfen.

Zu Beginn der zweiten Hälfte gelangen Darmstadt zwar die ersten beiden Treffer (8:13, 32.), doch ein Comeback des Aufsteigers ließ Lumdatal nicht zu. Nach sieben gegentorlosen Minuten hatten die Gäste den Sieg praktisch schon in der Tasche, da Nina Hasenkampf den Vorsprung mit ihrem Tor wieder auf acht Treffer (16:8) ausgebaut hatte. Diese Führung schaukelte die HSG dann sicher über die Zeit, der 13:18-Rückstand nach 51 Minuten war für die Darmstädterinnen bereits der knappste im weiteren Spielverlauf. Neuzugang Antonia Fürst war es Sekunden vor Schluss vorbehalten, das 21. und letzte Tor zu erzielen.

Darmstadt: Saper, Piertrasch - Burmehl (2), Osner (1), Stein, Giesecke, Norwig, Taboada Meyer (1), Best, Weber (2), Saper, Träger, Güter (7/3), Pfingstgräf (1).

Lumdatal: Schütz, Schäfer - Fürst (1), Hummerich, Franziska Müller (1/1), Mohr (10/3), Carmie Schneider (3), Noemi Schneider (1), Hasenkamp (1), Parma (2), Bullinf (2), Smajek.

Schiedsrichter: Minwegen/Rautschka (Petterweil) - Zuschauer: 10 - Zeitstrafen: drei (Stein, Taboada Meyer, Best) - keine - Siebenmeter: 3/3 - 7/4.

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