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Fujimoto bleibt RSV erhalten

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Trägt für zwei weitere Jahre das RSV-Trikot: Reo Fujimoto. © Bär

Wetzlar (aj). Der RSV Lahn-Dill hat ein weiteres Puzzleteilchen für die Zunkunft unter Dach und Fach. Mit Reo Fujimoto kann Cheftrainerin Janet Zeltinger auch in den kommenden zwei Spielzeiten als feste Größe planen. Der Japaner verlängerte seinen Kontrakt beim deutschen Rollstuhlbasketball-Rekordmeister bis zum Sommer 2024.

Fujimoto kam im vergangenen Jahr vom japanischen Meister Myagi Max zum RSV Lahn-Dill, hatte aber bereits zuvor langjährige RBBL-Erfahrung beim Ligakonkurrenten BG Baskets Hamburg, für der Center insgesamt fünf Jahre aktiv war, gesammelt. Zusammen mit seiner Frau Yu hat sich die international erfahrene Nummer zwölf der Wetzlarer Rollis in seiner neuen sportlichen Heimat Mittelhessen bestens eingelebt und fühlt sich dort pudelwohl. »Ich bin sehr glücklich, dass ich auch in den nächsten zwei Spielzeiten ein Teil des Teams sein kann. Ich werde alles dafür tun, dass wir von Jahr zu Jahr noch stärker werden«, so der sympathische Routinier zu seiner Unterschrift.

Japaner sorgt für viel Aufsehen

»Für uns ist die Weiterverpflichtung eines international so angesehenen Spielers ein ganz wichtiges Mosaikteilchen in der Weiterentwicklung der Mannschaft für die kommenden Jahre. Reo ist einer unserer Schlüsselspieler in dieser Hinsicht«, freut sich auch RSV-Geschäftsführer Andreas Joneck über den neuen Deal. Die Wetzlarer profitieren aber nicht nur sportlich vom Auftritt ihres Stars aus Fernost, sondern auch auf der politischen Bühne. Insbesondere die Medien-Resonanz aus Japan ist in den vergangenen zwölf Monaten enorm gestiegen, regelmäßig sind Pressevertreter wie auch Mitglieder der japanischen Community aus der Region bis hin zu Vertretern des japanischen Konsulats aus Frankfurt zu Gast und in regem Austausch mit dem RSV Lahn-Dill.

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