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Gallig und geduldig

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Wetzlar (vsch). Die Bilanz der zuletzt absolvierten Heimspiele liest sich nicht gut. Vier Mal ging es für die HSG Wetzlar in der Buderus-Arena um Punkte in der Handball-Bundesliga, vier Mal zogen die Grün-Weißen den Kürzeren.

HBW Balingen-W. - HSG Wetzlar (Heute, 19.05 Uhr)

Ganz anders verhält es sich, wenn wir die vergangenen vier Auswärtsauftritte des Tabellensechsten betrachten: zwei Punkte in Mannheim gegen die deutlich stärker eingeschätzten Rhein-Neckar Löwen, Unentschieden in Stuttgart, gute Leistung trotz knapper Niederlage in Lemgo, klarer Erfolg in Hannover.

Mit jenem Gefühl, dass es in fremden Hallen aktuell vielleicht sogar ein bisschen leichter geht, sprich der Druck von außen nicht so groß ist, reist der Tross der HSG an diesem Donnerstag an den Rand der Schwäbischen Alb. Dort wartet ab 19.05 Uhr (live auf Sky) das Duell mit dem HBW Balingen-Weilstetten auf die Mannschaft um Kapitän Maximilian Holst. Von der Papierform her sind die Wetzlarer Favorit. Aber was heißt das schon in diesen verrückten Wochen des Rundenendspurts im Oberhaus. Die ersten vier, von Tabellenführer Magdeburg über die beiden Nordrivalen Flensburg und Kiel (die treffen am Sonntag im Topspiel des Wochenendes direkt aufeinander) bis hin zu den Berliner Füchsen, sind, was das Siegen angeht, zwar konstant in der Spur.

Doch dahinter ist ein Schneckenrennen um den letzten freien Platz im internationalen Geschäft entstanden. Die besten Karten auf Rang fünf, der zur Teilnahme am EHF-Cup berechtigt, im konstanten Kreis der Inkonstanten hat Frisch Auf Göppingen, wobei die Schwaben an diesem Wochenende zwei knifflige Auswärtshürden zu meistern haben (siehe Tabelle). Leipzig, Lemgo, die Löwen und Melsungen - sie alle tun sich wie die Mittelhessen seit Wochen schwer, eine längere Erfolgsserie zu starten.

»Wir ziehen das jetzt durch«, verspricht Ben Matschke. Der Wetzlarer Trainer meint natürlich, »dass wir in den letzten vier Partien dieser so erfolgreichen Saison alles reinwerfen.«

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