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Gemischte Erinnerungen an das Hinspiel

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Gießen (mol). Absagen und kein Ende! Nachdem am vergangenen Wochenende bereits die Partie des FC Gießen II gegen den FC Turabdin-Babylon Pohlheim witterungsbedingt verlegt werden musste, schlug bei den Universitätsstädtern unter der Woche das Coronavirus zu und sorgte für die Absage der ohnehin schon zuvor ausgefallenen und neu angesetzten Begegnung bei der SG Walluf.

Am Sonntag (15 Uhr) unternimmt das Team von Trainer Thomas Turgut nun den nächsten Versuch, endlich auflaufen und Punkte im Kampf um den Klassenerhalt einsammeln zu können. Die Erinnerungen an das Hinspiel rufen dabei gemischte Gefühle hervor.

RSV Weyer - SG Walluf (Sonntag, 15 Uhr): Denn eigentlich hatte Gießen Mitte Oktober eine bärenstarke Partie abgeliefert und vor eigenem Publikum einen 4:1-Sieg eingefahren. Aufgrund des Einsatzes eines nicht spielberechtigten Akteurs wurde der Erfolg am »grünen Tisch« nachträglich aber in eine 0:3-Niederlage umgewandelt. Drei Zähler, die der Turgut-Elf aktuell schmerzlich fehlen.

»Das war definitiv eines unserer besten Spiele, auch wenn Weyer da körperlich sehr gut dagegengehalten hat. Auf dem kleinen Kunstrasenplatz, auf dem sie spielen, erwarte ich vom RSV jetzt dasselbe, weshalb wir da auch von der ersten Minute an körperlich präsent sein müssen. Und wenn wir eine Chance im Kampf um den Klassenerhalt haben wollen, sind das natürlich Spiele, die wir einfach gewinnen müssen«, so FCG-Coach Turgut.

Das Team aus Weyer liegt aktuell mit 26 Punkten auf dem 12. Tabellenplatz, kann weitere Erfolgserlebnisse aber gut gebrauchen, da der Abstand auf die Abstiegsränge nur vier Zähler beträgt. Am letzten Wochenende gelang das dem Team von Trainer Frank Wissenbach perfekt, bei den SF/BG Marburg siegte der RSV 1:0 - der erste Erfolg des Jahres. Zuvor waren der Mannschaft aus dem Kreis Limburg-Weilburg zumindest zwei Punktgewinne gegen den FV Breidenbach (1:1) sowie beim SV Bauerbach (3:3) gelungen. Die Tatsache, dass krankheitsbedingt kein Torhüter zur Verfügung gestanden hätte, führte unter anderem zur Absage in Walluf. Nun hofft Turgut auf Verstärkung »von oben«, sieht sein Team personell ansonsten aber gut aufgestellt.

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