1. Startseite
  2. Sport
  3. Lokalsport

Generalprobe geht knapp in die Binsen

Erstellt:

Dutenhofen. Die Generalprobe des Handball-Bundesligisten HSG Wetzlar ist am Donnerstagabend knapp daneben gegangen. Genau eine Woche vor dem Saisonstart unterlagen die Grün-Weißen im letzten Testspiel den Rhein-Neckar Löwen in der Dutenhofener Sporthalle vor 700 Zuschauern mit 30:32. Zur Pause lagen die Gäste mit 16:13 in Führung.

»Die Partie war ein Spiegelbild der bisherigen Saisonvorbereitung. Wir hatten gute Phasen, aber dann auch wieder Abschnitte, in denen wir sehr naiv agiert haben. Wir brauchen einfach noch Zeit zur Abstimmung«, meinte Wetzlars Trainer Benjamin Matschke nach der Partie.

Nach einem schnellen 3:7-Rückstand, als die Gastgeber in der Anfangsphase immer wieder an Keeper Mikael Appelgren scheiterten, schaffte Lars Weissgerber fünf Minuten vor der Pause zwar den 11:11-Ausgleich, doch wieder mussten die Grün-Weißen abreißen lassen. Die von Nationalspieler Juri Knorr geschickt dirigierten Löwen nutzten jeden Fehler der Wetzlarer und setzten sich bis zur Pause wieder auf 16:13 ab.

Auch im zweiten Durchgang erwischten die Gäste den besseren Start. Auch wenn die HSG den zwischenzeitlichen 14:18-Rückstand beim 17:19 durch Neuzugang Jonas Schelker wieder verkürzen konnte, blieb die Truppe von Sebastian Hinze spielbestimmend. Die Auszeit von HSG-Coach Benjamin Matschke konnte daran nichts ändern. Ganz im Gegenteil: Die Löwen erhöhten ihren Vorsprung sogar auf 28:22 durch David More.

Umkämpfte Schlussminuten

Zehn Minuten vor dem Ende arbeiteten sich die Grün-Weißen dann noch einmal heran. Mit einem Wurf ins leere Tor besorgte Emil Mellegard das 28:30 und Vladan Lipovina, der in der Schlussphase wieder auf das Parkett zurückgekommen war, verkürzte auf 29:30. Patrick Groetzki und der Ex-Wetzlarer Jannik Kohlbacher machten den Sack dann aber endgültig zu, ehe Vladan Lipovina den 30:32-Endstand herstellte.

HSG Wetzlar: Klimpke, Suljakovic; Nyfjäll, Lipovina (7), Schmidt (1), Nikolic (1), Becher (4), Weissgerber (2), Schelker (3), Fredriksen (2), Wagner (2), Mellegard (3/1), Cepic, Rubin (5), Novak.

Rhein-Neckar Löwen: Appelgren, Birlehm; Scholtes (1), Timmermeister (1), Knorr (4/1), Helander (4/2), More (2), Lagergren, Groetzki (5), Forsell-Schefvert, Michalski (4), Horzen (2), Späth, Gislason (2), Jaganjac (2), Kohlbacher (5).

Auch interessant