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Gerechtes Remis im verrückten Spitzenspiel

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Alsfeld/Gießen (cnf). Keinen Sieger gab es am Sonntag im Aufstiegsrunden-Spitzenspiel der Fußball-Kreisliga A Alsfeld: Die FSG Kirtorf und die SG Reiskirchen/Bersrod/Saasen einigten sich auf eine 3:3-Punkteteilung. Kurzfristig abgesagt, auf Ersuch der Gäste, wurde hingegen das Spiel der FSG Laubach gegen die SG Schwalmtal. Die drei Punkte gehen, so Laubachs Sprecher Johannes Damster, mutmaßlich kampflos an die FSG, die somit Rang eins in der Staffel übernehmen würde.

In der Abstiegsrunde übernimmt indes der TSV Burg-/Nieder-Gemünden die Spitze nach einem Sieg über die SG Rüddingshausen/Londorf.

Aufstiegsrunde

FSG Kirtorf - SG Reiskirchen/Bersrod/Saasen 3:3 (0:1): Die Gäste hatten vor der Pause mehr vom Spiel, auch wenn mitunter klare Chancen fehlten. Dennoch ging die SG in Front: Antonio Miljevic war in der 13. Minute nach einem Eckball erfolgreich mit dem Kopf zur Stelle. Loris Widauer glich nach dem Seitenwechsel per Foulelfmeter für Kirtorf aus, ehe Erik Schmidt zum 2:1 aus Sicht der Heimmannschaft nachlegte. Die SGRBS agierte nach dem Rückstand wütend und kämpfte sich zum Ausgleich durch Christian Kuhn. Doch Kirtorf hatte noch einen Pfeil im Köcher: Lars Krätschmer verwandelte einen Freistoß in der 84. Minute direkt. Den Schlusspunkt einer ereignisreichen zweiten Hälfte setzte der eingewechselte Niklas Fey, der zum 3:3 traf.

Abstiegsrunde

SG Treis/Allendorf II - TV/VfR Groß-Felda 4:4 (0:1): Johannes Kuttler sorgte vom Punkt aus für die frühe Führung der Gäste. Bis zur Pause fielen in dem insgesamt torreichen Duell dann zunächst einmal keine weiteren Treffer. Das gastgebende Schlusslicht, das in seiner zweiten Begegnung in Folge ungeschlagen blieb, glich kurz nach der Pause durch Daniel Stein (50.) aus, doch die Vogelsberger konterten mit einem Doppelschlag (1:3, 63.). Die Sache blieb umkämpft, nach je einem weiteren Treffer auf beiden Seiten ging der TV/VfR mit einem 4:2-Vorteil in die Schlussphase. Hier machten erneut Stein sowie Sebastian Feuchter in nur zwei Minuten die Feldataler Hoffnungen auf einen Auswärtsdreier zunichte.

FSG Alsfeld/Eifa - FSG Grünberg/Lehnheim/Stangenrod II 4:2 (3:1): Christoph Ruppel brachte die Hausherren in der 21. Minute in Führung, ein unglückliches Eigentor des ansonsten tadellosen Alsfelder Schlussmanns Sören Wessel führte sieben Minuten später zum Ausgleich. Alsfeld/Eifa blieb jedoch am Drücker und zog bis zum Pausentee auf 3:1 davon. Jan Meinusch brachte den Vogelsbergern in der 70. Minute - dank eines direkt verwandelten Freistoßes aus 22 Metern - den vierten Tagestreffer ein. Am Ende ergaben sich noch Chancen auf beiden Seiten, Tore fielen keine mehr.

TSV Burg-/Nieder-Gemünden - SG Rüddingshausen/Londorf 4:1 (2:1): Das Spiel startete rasant: Frederik Groß erzielte das 1:0 für die SG in der zehnten Minute vom Punkt aus, nur 180 Sekunden später glich Marcel Stumpf, der einen Abpraller verwertete, aus. Drei weitere Minuten waren gespielt, da glückte Gemündens David Scherer das 2:1. Der TSV nahm diesen Vorsprung auch mit in die Pause.

Erneut Stumpf (48.) sowie abermals Scherer in der 70. Minute - per Volleyschuss nach einer Eckballsituation - führten das 4:1 der Gastgeber herbei. Auch Rüddingshausen/Londorf hatte zuvor aussichtsreiche Möglichkeiten, aber weniger Glück im Abschluss.

FSG Queckborn/Lauter - FSG Ober-Ohmen/Ruppertenrod/Ulrichstein 3:0 (1:0): »Das war verdient - das war heute eine unserer stärksten Saisonleistungen«, zeigte der Daumen von Queckborn/Lauters Sprecher Patrick Groß nach dem zweiten Sieg im fünften Endrunden Spiel nach oben.

Die Gastgeber machten ihre Sache gegen den angereisten Tabellenführer bereits in Durchgang eins gut, Dominik Horny erzielte das 1:0 nach einer halben Stunde. Nach dem Seitenwechsel baute Queckborn/Lauter weiter Druck auf, eine zwischenzeitliche Großchance zum 2:0 ließ Horny in dieser Sequenz aber ungenutzt. Während von den Gästen, die ihre erste Niederlage in der Abstiegsrunde erlitten, offensiv nur wenig kam, schlug ab der 75. Minute die Stunde des Philipp Enns: Dieser markierte binnen zehn Minuten zwei weitere Treffer für die Grünberger, die somit den Sack zuschnürten.

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