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Gießen 46ers verpflichten Flügelspieler

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Gießen (red). Die Gießen 46ers melden einen weiteren Neuzugang: Justin Martin stößt zum heimischen Basketball-Zweitligisten. Der mit einem Einjahresvertrag ausgestattete erfahrene Flügelspieler wird erst Ende dieser Woche in Gießen erwartet und soll schnellstmöglich in die Mannschaft integriert werden.

Der 32-jährige US-Amerikaner wechselt aus dem Kosovo an die Lahn und erhält die Nummer 19. Martin ist der zehnte Vollprofi im Kader der 46ers und soll vorerst den letzten Platz im Team von Cheftrainer »Frenki« Ignjatovic erhalten.

Geschäftsführer Sebastian Schmidt sagt über den Neuzugang: »Justin ist ein erfahrener Spieler, der variabel eingesetzt werden kann. Seine primäre Position ist die des Small Forwards. Jedoch kann er auch offensiv wie defensiv auf den Positionen 2 und 4 spielen. Wir sind von Justin überzeugt, wollen und müssen aber auf Nummer sicher gehen. Deswegen haben wir ihm vorerst mit einem Try-Out-Vertrag ausgestattet. Das letzte Puzzlestück auf dieser zentralen Import-Position muss sitzen.«

Trainer Branislav Ignjatovic erläutert: »Mit Justin konnten wir einen sehr erfahrenen Spieler verpflichten, der sich jedoch auch nochmal über eine Try-Out-Zeit beweisen muss. Sebastian und mir war es wichtig, ihn vor Ort zu erleben und die Möglichkeit zu haben, im Falle des Zweifels, reagieren zu können. Wir haben elf neue Spieler. Daraus eine Einheit zu formen ist alles andere als leicht. Bis jetzt haben wir charakterlich nur gute Jungs verpflichtetet. Das soll und muss auch so bleiben. Justin fühlt sich auf mehreren Positionen zuhause. Sein Wurf und seine Athletik sind sehr gut. Ich bin sehr gespannt, wie er sich bei Ankunft präsentieren wird.« Justin Martin selbst sagt: »Ich bin sehr dankbar darüber, dass Coach Frenki und Sebastian mir diese Chance ermöglichen. Ich werde alles geben und zeigen, dass ich in dieses Team gehöre.«

Bereits in zehn europäischen Ländern kam Justin Martin zum Einsatz. In der vergangenen Saison agierte der US-Amerikaner auf Zypern und im Kosovo. Bei APOP Paphou lieferte der Starting-Five-Akteur in knapp 32 Minuten Spielzeit 19.1 PpS und schnappte sich 8.3 Rebounds vom Brett. Mit diesen Zahlen im Gepäck ging es zum Tabellenführer Golden Eagle YLLI in die kosovarische FB, wo er aber nur drei Begegnungen absolvierte.

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