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Gnadenloser Fehlstart

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Von: Patrick Olbrich

Gießen (pot). In der Abstiegsrunde der Frauenhandball-Landesliga Mitte hat die HSG Dutenhofen/Münchholzhausen eine verdiente Niederlage bei der HSG VfR Eintracht Wiesbaden hinnehmen müssen. Gerade im Aufbauspiel leisteten sich die Mittelhessinnen einen gnadenlosen Fehlstart und luden somit die Landeshauptstädterinnen stets zu einfachen Kontergelegenheiten ein.

HSG Wiesbaden - Dutenhofen/M. 32:28

Letztendlich offenbarte die Anzeigetafel einen 32:28 (20:11)-Sieg zugunsten der Hausherrinnen. »Wir haben in der ersten Halbzeit einfachste Bälle weg geworfen und einfach kein konzentriertes Spiel gezeigt. Das hat dazu geführt, dass wir zur Halbzeit bereits hoffnungslos zurücklagen«, ärgerte sich Sebastian Roth, Trainer der Grün-Weißen.

Bis zur 20. Spielminute erhöhte Lisa Sherlock bereits auf 17:7 zugunsten der Gastgeberinnen, die ihre Gegenüber bis dahin schon auf zehn Tore distanziert hatte. Somit war es letztlich so etwas wie eine Rettung in die Kabinen für die Heimmannschaft, als die Unparteiischen zum Kabinengang pfiffen.

»Der zweite Durchgang hat dann wieder Hoffnung für uns gegeben, denn plötzlich haben wir sehr stark gedeckt und auch leidenschaftlich gekämpft«, lobte Roth. So gelang es den Dutenhofenerinnen, sich sukzessive wieder heranzuarbeiten und schließlich in der 58. Spielminute durch ein Tor von Jönna Bender auf 27:31 aufzuschließen. Um allerdings noch etwas Zählbares zu erwirtschaften, hatten sich die Gäste in der ersten Hälfte schon zu stark distanzieren lassen. »An die zweite Halbzeit sollten wir nächste Woche in Sindlingen anknüpfen, dann können wir mit Punkten rechnen«, kommentierte Roth.

Wiesbaden: Weis, Boieck; Schubert (6), Kemmler (4), Schäfer (9/4), Soukupova (3), Schlitz, Wagner, Schubert, Michel (4), Lundgrün-Paraskevopavios, Sherlock (1), Werer (5)

Dutenhofen: Scholz, Sarikaya; Otto (5/4), Klein (5), Bender (3), Schmidt, Neul (3), Okpara, Neumann (2), Carotenuto, Lüling (2), Weimer (1), Schäfer (5), Schoppe (2)

Zuschauer: 50 - Schiedsrichter: Herzog/Kleinböhl - Zeitstrafen: 6:8 - Siebenmeter: 4/4 : 6/3

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