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Grandioses Gästebollwerk beschert wichtige Zähler

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Walldorf (mol). Die HSG Wettenberg ist mit einem Auswärts-Kantersieg in die Abstiegsrunde der Frauenhandball-Oberliga gestartet. Am Sonntagnachmittag setzte sich das Team von Trainer Kai Nober klar und deutlich mit 25:11 (9:5) bei der TSG Walldorf durch und verbuchte zwei ganz wichtige Punkte auf dem Weg zum Klassenerhalt. Spielentscheidend war vor allen Dingen die starke Abwehrleistung der Mittelhessinnen, während die Knieverletzung von Luisa Risse Mitte der zweiten Halbzeit mehr als nur einen Wermutstropfen darstellte.

TSG Walldorf - HSG Wettenberg 11:25

»Wir sind sehr gut ins Spiel gekommen, haben uns am Anfang aber noch nicht belohnen können, auch weil wir gute Chancen vergeben haben. Vor allem in der zweiten Halbzeit haben wir uns in dieser Beziehung aber deutlich gesteigert, die Abwehr- und die Torhüterleistungen waren hervorragend. Auch den Schock von Luisas Verletzung hat die Mannschaft toll weggesteckt und bis zum Schluss Gas geben. Egal, wenn ich eingewechselt habe, es war zu keinem Zeitpunkt ein Bruch im Spiel zu erkenne. Heute haben ich wirklich eine geschlossene Mannschaftsleitung gesehen«, freute sich Wettenbergs Trainer.

Zu Beginn kamen beide Mannschaften doch recht gemächlich in die Partie, der erste Treffer durch Toni Schuldt fiel erst in Minute fünf. Und auch wenn die Wettenberger Damen sich in der Anfangsphase und in Halbzeit eins insgesamt mit dem Torwerfen schwertaten, so waren die starke Abwehr- und Torhüterleistung doch von Anfang an vorhanden und der Grund dafür, warum nur vier eigene Treffer in der ersten Viertelstunde für eine 4:1-Führung ausreichten.

Und weil die Defensive auch danach hervorragend stand und das Angriffsspiel seinen Namen langsam, aber sicher verdiente, erhöhte Luisa Risse nach 24 Minuten gar auf 8:2. Bis zur Pause gelang es Walldorf aber immerhin, den Rückstand leicht zu verkürzen (5:9). Doch trotz zweier schneller TGS-Treffer (7:10, 32.) wurde es mit einer Aufholjagd der Gastgeberinnen nichts, weil sich das HSG-Bollwerk in der Folge kaum überwinden ließ. Einen einzigen Treffer gestattete die Nober-Sieben Walldorf noch bis Minute 49, bis dahin war Wettenberg aber bereits entscheidend auf 16:8 davongezogen. Und weil die Damen aus dem Gleiberger Land auch in der Schlussphase noch richtig Bock auf Handball hatten, zogen die Gäste immer weiter davon.

Walldorf: Schulte - Hicking (2), Kilp, Werner, Schäfer (2/2), Wenzel (3/2), Unnold, Schönhaber (1), Gastgeb (1), Zimmermann (1), Grote (1), Büßer, Hildebrand.

Wettenberg: Habermehl, Rinn - Münch (4), Schuld (3), Büsselberg, Goncalves, Tafferner, Rolshausen (1), Schwab (3), Risse (5/4), Tröller, Till (5), Schneider (3), Schön (1).

Schiedsrichter: Häfner/Schmitt (Gelnhausen). - Zuschauer: 75. - Zeitstrafen: fünf (Werner zwei, Schäfer zwei, Kilp) - sechs (Tafferner zwei, Münch, Tröller, Till, Schneider). - Siebenmeter: 11/4 - 6/4.

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