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Große Kulisse in Lützellinden erwünscht

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Gießen (mol). Mit dem Start der Auf- und Abstiegsrunden wurde es schon für viele heimische Aktivenmannschaften ernst, mit dem Final Four stehen nun auch die entscheidenden Saisonpartien für einige heimische Jugend-Oberligisten auf dem Programm. Dabei werden am Wochenende zunächst einmal die Halbfinalpartien ausgetragen, in denen selbstverständlich das Ziel ist, sich für die Finaltage, die am 14.

Bzw. 15. Mai ausgetragen werden, zu qualifizieren.

Männliche A-Jugend

Als Tabellenzweiter in Gruppe eins hatte der TV Hüttenberg den Sprung ins Halbfinale geschafft und trifft dort am Sonntag (15 Uhr, Valentin-Ballmann-Halle Obernburg) auf den Sieger von Gruppe zwei, den TuSpo Obernburg. Dieser kam ungeschlagen durch die Hauptrunde und könnte auch aufgrund des Vorteils in eigener Halle antreten zu können, als Favorit gelten.

Doch auch das Team von Markus Küster und Peter Groß spielte eine starke Runde (8:2 Punkte) und möchte seine starke Saison sicherlich mit dem Einzug ins Endspiel der Hessenmeisterschaft belohnen. Der Finaltag findet übrigens am 15. Mai in Trebur (Kreis Groß-Gerau) statt. Der dann gastgebende TV Trebur und der SV Erbach, die beiden Kontrahenten der anderen Halbfinalpartie, werden daran logischerweise auch teilnehmen.

Weibliche A-Jugend

Nachdem sich die HSG Hungen/Lich in zwei Entscheidungsspielen klar gegen den TV Idstein behauptet hat, trifft das Team von Trainer Tim Straßheim nun am Samstag (14 Uhr, Wilhelm-Leuschner-Halle Mainz-Kostheim) auf die TG Kastel.

»Dass wir am Ende der Hauptrunde Tabellenführer Twistetal schlagen konnten und dem Umweg über die Entscheidungsspiele gegangen sind, hat uns aus meiner Sicht sogar geholfen und uns noch unberechenbarer gemacht«, glaubt der HSG-Trainer, der aber weiß, dass mit dem Gewinner der Komplementärgruppe, der zudem zuhause antreten kann, ein schwerer Gegner auf sein Team wartet.

»Aus meiner Sicht verfügt Kastel über den besten Rückraum in der Oberliga. Viele Spielerinnen sammeln ja auch schon regelmäßig Erfahrung im Aktivenbereich in der Oberligamannschaft. Aber wir werden uns Lösungen einfallen lassen und denken auch, dass uns die größere Breite unseres Kaders helfen kann. Wir freuen uns einfach auf dieses Spiel!«

In in Mainz-Kostheim wird am 14. Mai dann auch der Finaltag ausgetragen.

Weibliche C-Jugend

Als verlustpunktfreier Sieger der Gruppe eins marschierte die HSG Linden ins Halbfinale und trifft dort am Samstag (17.45 Uhr, Sporthalle Lützellinden) auf die HSG Bensheim/Auerbach. Doch in der Favoritenrolle sieht sich das Böhm/Rinker-Team dabei nicht, im Gegenteil. »Die Mädels haben mit Platz eins in der Gruppe bereits alle Erwartungen übertroffen. Die beiden Spiele noch ausstehenden Spiele des Final Four werden wir mit viel Freude bestreiten und sehen diese als Belohnung für unsere super Saison an«, so HSG-Trainer Steffen Böhm, der noch anfügt: »Im Halbfinale wird Bensheim/Auerbach als klarer Favorit gesehen, da sie mit der Flames Handball Akademie ideale Voraussetzungen für den Leistungssport haben. Wir sind aber gut vorbereitet, hoffen auf eine großartige Kulisse in Lützellinden und werden alles geben, um unsere Erfolgsstory weiterzuschreiben!«

Als Tabellenzweiter hinter den Lindenerinnen qualifizierte sich auch die HSG Hungen/Lich für die Vorschlussrunde und bekommt es dort am Sonntag (13 Uhr, Hochtaunushalle Bad Homburg) mit dem Sieger von Gruppe zwei, der TSG Oberursel, zu tun. »Nach dem indiskutablen Auftakt haben wir unser Minimalziel Halbfinale mit fünf starken Auftritten noch erreicht, durch den verpatzten Beginn wartet jetzt aber direkt der turmhohe Favorit auf den Titel. Oberursel ist gespickt mit Hessenauswahlspielerinnen, von denen zwei zuletzt sogar bei der DHB-Sichtung zur Jugendnationalmannschaft waren«, so HSG-Trainer Ulli Will, der mit seinem Team - Corona lässt grüßen - immer noch der Titelverteidiger ist. Und dies aus der Saison 2018/19.

»Die Chancen, den Titel im Finale aber verteidigen zu können, wäre schon eine größere Sensation, wenn man den Gegner und zudem deren Heimvorteil sieht!« In der Hochtaunushalle in Bad Homburg steigt dann am 14. Mai auch der Finaltag.

Männliche C-Jugend

Auf dem zweiten Platz schloss die HSG Dutenhofen/Münchholzhausen die Hauptrunde in Gruppe eins ab und sieht sich im Halbfinale dem Sieger der Gruppe zwei, GSV Eintracht Baunatal, gegenüber. In der dortigen Sporthalle der Erich-Kästner-Schule ertönt am Samstag (15 Uhr) der Anpfiff. »Baunatal hat sich in einer starken Gruppe Platz eins gesichert, weshalb wir top motiviert in das Spiel gehen müssen, wenn wir eine Chance haben wollen. Sie haben starke Akteure im Eins-gegen-Eins und ein richtig gutes Tempospiel, aber wir bereiten uns darauf natürlich sehr gut drauf vor«, betont Dutenhofens Trainer Fabian Kraft.

Am Finaltag genießt die grün-weiße HSG dann übrigens Heimrecht, denn sowohl das Spiel um Platz drei als auch das Endspiel steigen am 14. Mai in der Sporthalle in Dutenhofen. Was für besondere Motivation sorgt.

»Es wäre natürlich toll, in der eigenen Halle im Endspiel zu stehen. Das hätten sich die Jungs nach der starken Saison auch verdient, jeder einzelne hat sich wirklich weiterentwickelt und große Fortschritte gemacht. Vor allem für die Spieler, die am Saisonende in die A-Jugend aufrücken, wäre das natürlich ein super Abschluss«, so Kraft.

Hauchdünn buchte auch der TV Hüttenberg sein Halbfinalticket und landete nach einem gewonnenen Dreiervergleich mit Hanau und Hochheim/Wicker auf Rang zwei. Zum Halbfinalspiel geht es am Sonntag (14 Uhr) in die Melsunger Stadtsporthalle, wo das Duell mit der MJSG Melsungen/Körle/Guxhagen ansteht. »Wir spielen gegen einen körperlich starken Gegner mit guten Einzelspielern, den wir bereits aus einem Vorbereitungsspiel (29:29) kennen. Aufgrund von Corona- und Krankheitsfällen ist bei uns noch nicht klar, ob alle Spieler dabei sind. Aus diesem Grund erwarten wir ein schwieriges Spiel, in dem wir nur eine Chance haben, wenn wir im Angriff schlau spielen, in der Abwehr die Zweikämpfe gut vorbereiten und uns gegenseitig helfen«, glaubt TVH-Coach Tim Lauer.

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