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Große Sorgen vor schwerer Partie

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Pohlheim (mol). Eine Halbzeit lang spielte die HSG Pohlheim in der Drittliga-Partie gegen die HSG Hanau am vergangenen Samstag bärenstark auf und hielt eine 15:8-Führung in Händen, ehe der haushohe Favorit in der Holzheimer Sporthalle die Aufholjagd startete und sich das Punktepaar doch noch sicherte.

Doch die Leistung über weite Strecken der Partie sollte dem Team von Andreas Lex Mut gemacht haben, wartet am Sonntag (17 Uhr) bei der Bundesliga-Reserve des VfL Gummersbach doch die nächste extrem schwere Aufgabe auf den Aufsteiger. Mit dieser Partie endet gleichzeitig die Vorrunde in der Südwest-Staffel. »Wir haben es in der ersten Hälfte richtig gut gemacht und haben insgesamt rund 45 Minuten lang eine super Leistung gezeigt. Leider waren unsere Wechselmöglichkeiten arg begrenzt, während Hanau das Spiel aufgrund der breiteren Bank drehen konnte. Das war schade, denn einen Punkt hatten wir uns sicherlich verdient«, blickte Pohlheims Trainer zurück.

VfL Gummersbach II - HSG Pohlheim (Sonntag, 17 Uhr)

Auf Rang vier lagen die Gummersbacher vor der letzten Begegnung, ehe eine 29:30-Niederlage in Ferndorf den Sturz auf Platz sechs bedeutete. Allerdings lieferte der VfL, der zuvor sieben seiner elf Saisonpartien hatte gewinnen können, auch beim Aufstiegsfavoriten eine bärenstarke Vorstellung ab. Erst ein Siebenmetertreffer von Marvin Mundus sorgte fünf Sekunden vor dem Ende für den Sieg des Spitzenreiters und für die fünfte Saisonniederlage der Gummersbacher. In eigener Halle ging zudem nur die Auftaktpartie gegen den Tabellenzweiten HSG Hanau (20:25) verloren, ehe im Anschluss vier zum Teil beeindruckende Sieg folgten. Gegen den Vierten TSG Haßloch gelang beispielsweise ein 40:26-Erfolg. In einem ausgeglichenem Team ist im übrigen Paul Ohl mit 51 Toren der zweitbeste Torschütze. Ohl lief in der vergangenen Saison noch in der heimischen Landesliga Mitte für den Tus Holzheim auf.

Vor der schweren Auswärtspartie plagen die Pohlheimer erhebliche Personalsorgen, denn Lukas Drommershausen sowie Torben Weinandt, der berufsbedingt fehlt, werden die Fahrt ins Oberbergische definitiv nicht antreten können. Zudem stehen große Fragezeichen hinter den Einsätzen von Kapitän Max Rühl (Leiste) und von Leon Friedl (Rücken).

»Das ist für ein solch schweres Spiel alles andere als optimal, wir werden auch jungen Leuten eine Chance geben am Wochenende. Wichtig ist für mich, dass wir mit der gleichen Einstellung in das Spiel gehen wie gegen Hanau und den nächsten Schritt machen. Für was es dann reicht, wird man sehen«, so Lex, der aber schon über die Partie gegen Gummersbach hinausblickt. »Es ist wichtig, dass wir uns Selbstvertrauen holen und mit einem guten Gefühl in die nächsten Wochen gehen. Denn dann warten einige Gegner auf uns, gegen die wir uns etwas ausrechnen!«

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