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Grünberger Reserve gewinnt Derby-Generalprobe

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Gießen (grm). Erfolgreiches Wochenende für die Regionalliga-Basketballerinnen des TSV Grünberg II und der TSG Wieseck. Beide heimischen Vertreter erledigten ihre Aufgaben mit Bravour und fuhren jeweils Siege ein. Während damit der Grünberger Reserve die Generalprobe vor dem am kommenden Wochenende anstehenden Derby gelang, haben die Wieseckerinnen einen Doppelspieltag vor der Brust.

TSV Grünberg II - 1. FC Kaiserslautern 65:50: Bereits nach fünf Minuten lagen die TSG-Damen mit 12:6 vorne, aber schafften es zunächst nicht, die Gäste zu distanzieren (20:15, 10.). Dennoch hatte Grünberg Geschwindigkeitsvorteile, was sich auch bei mehreren erfolgreichen Fastbreak-Angriffen zeigte. In der 19. Minute verwandelte Jennifer Rasch einen Dreier und brachte die Grünberger Führung damit erstmals in den zweistelligen Bereich (31:19).

Auch nach dem Seitenwechsel hatte diese Führung Bestand, während das Tempo bei Grünberg nachließ. »Wir haben versucht, Set-Offenses zu spielen, aber das leider nicht so gut geklappt«, merkte Interimstrainerin Aleksandra Heuser an. Dennoch kamen die Gäste nicht merklich heran. In den letzten zehn Minuten fingen sich die Grünbergerinnen wieder und feierten schließlich einen Heimsieg, der zu keinem Zeitpunkt wirklich in Gefahr geraten war.

Neben Mara Hildebrand und Sandra Vetter überzeugte bei den TSV-Damen auch Johanna Decher: »Gegen Bad Homburg hatte sie echt Schwierigkeiten, auch weil sie sie direkt nach der Arbeit zum Spiel gekommen ist. Heute hat sie allerdings offensiv und defensiv überzeugt.«, lobte Heuser.

TSV Grünberg II: Decher (14), Vetter (16), Förster (9), Spaar (8), Schmadel (5), Hildebrand (4), Rasch (4), Philippi (2), Rudersdorf.

Eintracht Frankfurt - TSG Wieseck 57:79: Wieseck startete mit einer 1-3-1-Zone, machte viel Druck und provozierte so zahlreiche Turnover. In der Offense setzte die TSG derweil voll auf Tempo und erzielte mehrmals Punkte nach Fastbreak-Angriffen - das Ergebnis war eine deutliche 29:12-Führung nach den ersten zehn Minuten. Während die Wiesecker Defense anschließend weiter hielt, stockte der Offensivmotor im zweiten Viertel: »Wir haben da teilweise Wirrwarr gespielt und viele einfache Korbleger verlegt«, bilanzierte Coach Florian Quapil, dessen Mannschaft in diesem Abschnitt nur zwölf Punkte erzielte, aber dennoch mit einer komfortablen 18-Punkte-Führung in die Kabine ging.

Nach Wiederanpfiff steigerten sich beide Teams offensiv. Die TSG attackierte vor allem die Frankfurter Zone und nutzte dabei ihre Größenvorteile aus. »Wir wussten, dass Frankfurt kleiner aufgestellt ist als wir, und haben dementsprechend natürlich die Bälle zu unseren Großen gespielt«, betonte Quapil. Mit dem Spielstand von 60:39 für Wieseck war die Messe bereits vor dem Schlussviertel gelesen, aber dennoch steckten sich die Eintracht-Damen nicht auf: Angeführt von Koray Senep, die elf ihrer 21 Punkte im Schlussabschnitt erzielte, schenkten sie den Gästen noch mehrere Dreier ein. »Nach der Umstellung auf die 2-1-2-Zone hatten wir teilweise Rotationsprobleme«, so TSG-Trainer Quapil.

TSG Wieseck: Johanns (16), Ishaque (14), Reichart (14), Greinke (10), Färber (7), Andrews (6), Schaper (4), Gohlke, Mandler, Schneider.

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