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Gruppenliga: Einer oder beide

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Ring mit der FSG Wettenberg um die Restchance: Luis Graulich. Foto: Schepp © Schepp

Gießen (mol). Während in der Fußball-Verbandsliga Mitte alle wichtigen Entscheidungen aus heimischer Sicht bereits gefällt sind, geht es zumindest eine Etage tiefer etwas spannender zu. Insbesondere im Abstiegskampf weist die Gruppenliga Gießen/Marburg noch das eine oder andere Fragezeichen auf. Die Hauptrollen spielen hierbei die FSG Wettenberg sowie der TSV Lang-Göns.

Sonntag, 15 Uhr

FSG Wettenberg - TSF Heuchelheim: Ob der viertletzte Platz, der es für die FSG nach dem 0:0 bei der Kesselbacher Dreier-SG am vergangenen Wochenende nur noch werden kann, für den Ligaverbleib ausreicht, müssen die Ergebnisse und das Abschneiden der heimischen Vertreter in der Verbandliga Mitte weisen. Dass dieser die Chance auf den Klassenerhalt erhöht, ist aber natürlich klar. Dafür braucht es für die Elf von Bastian Panz in der letzten Partie zumindest einen Punkt, um sicher vor dem TSV Lang-Göns ins Ziel zu kommen. Dass die Wettenberger zuletzt vier Mal in Folge ungeschlagen geblieben sind, macht ihnen Mut. Doch mit dem Tabellenvierten, gegen den zudem die letzten beiden Ligaduelle verloren gingen (0:1, 1:4), wartet aber eine schwere Aufgabe auf die Herren aus dem Gleiberger Land.

In ihrer letzte Partie präsentierten sich die Heuchelheimer allerdings ganz und gar nicht wie ein Topteam, auf eigenem Platz setzte es eine 0:5-Klatsche gegen den TSV Bicken. Auch wenn es tabellarisch »weder rauf noch runter« gehen kann, dürfte dem Team von Daniel Marx und Yannik Pauly daher aber sicherlich an Wiedergutmachung und an einem guten Saisonabschluss gelegen sein.

TSV Lang-Göns - SV Emsdorf: Nachdem die furiose Aufholjagd der Lang-Gönser nach der Winterpause doch zwischenzeitlich arg ins Stocken kam und ein sicherer Platz am rettenden Ufer nun nicht mehr zu erreichen ist, hegt die Elf von Marc Becker und Stefan Wanke zumindest noch Hoffnungen auf Platz 15. Dafür braucht es neben einer Wettenberger Niederlage aber definitiv einen eigenen Erfolg. Sollte machbar sein, sollte man meinen, gastiert mit dem SV Emsdorf doch das seit Wochen bereits abgestiegene Schlusslicht beim TSV. Doch die Erinnerungen an das Hinspiel sind nicht nur schlecht, sondern grausig. Zum Saisonauftakt setzte es in der Auswärtsspartie nämlich eine verheerende 1:9-Klatsche für den TSV. Zudem trifft das schlechteste Heimteam der Saison auf eine Mannschaft, die im Kalenderjahr 2022 noch keine einzige Partie gewinnen konnte. Die Grün-Weißen wollen es dazu natürlich auch am Sonntag nicht kommen lassen und ihren Teil dazu beitragen, um den viertletzten Platz vielleicht doch noch zu erreichen.

RSV Büblingshausen - MTV 1846 Gießen: Ein schwieriges Jahr 2022 liegt hinter den Männerturnern, die in der Rückrundentabelle auf einem Abstiegsplatz liegen. Und doch konnte sich das Team von Spielertrainer Michael Delle vor der gefährdeten Zone halten und den Klassenerhalt am vergangenen Wochenende klarmachen. Damit geht es im letzten Spiel ohne jeglichen Druck zum RSV Büblingshausen, der als Vorletzter den Gang in die Kreisoberliga West wird antreten müssen. Was aber mitnichten an der Heimbilanz der Mannschaft von Marcel Cholibois liegt, denn auf eigenem Platz fuhr der RSV 20 der 22 errungenen Zähler ein. Keine leichte Aufgabe also für den MTV, um sich erfolgreich aus der Runde zu verabschieden.

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