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GSV verpasst ersten Punkt

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Von: Norbert Englisch

Gießen (ne). Die Tischtennis-Regionalliga-Herren des Gießener SV waren in der Begegnung gegen den Tabellenvordermann TTC Porz nahe dran am ersten Punktgewinn. Dies beweist vor allem die Bilanz der gewonnenen bzw. verlorenen Ballwechsel, die mit 351 zu 397 nur knapp für die Kölner Gäste ausschlägt. Von einem anderen Kaliber zeigte sich der zweite Wochenendgegner der Schwimmer:

Bei nahezu der Hälfte der Satzverluste kamen die Gießener Akteure bei Einigkeit Süchteln lediglich auf zwei, drei oder vier Gegenpunkte.

Gießener SV - TTC RG Porz 3:7: »Hätten wir nur eins der beiden Doppel für uns entscheiden können, dann wäre ein Punktgewinn in die Nähe des Möglichen gerückt«, trauert Luis Frettlöh den vergebenen Chancen nach. Michael Fuchs/Timo Geier und Luis Frettlöh/Christian Schmirler verloren ihre Doppelbegegnungen jedoch mit 9:11 bzw. 8:11 im Entscheidungssatz. Ohne das entsprechende Quäntchen Glück blieben danach Fuchs (zweimal 10:12) und Schmirler (-8, -9, -13) bei ihren 0:3-Niederlagen gegen Fischer bzw. Röll. Während Geier gegen Vainula und später Fischer ohne Chance war, drehte Frettlöh die Begegnung gegen Hübner noch nach 0:2-Rückstand. Gegen Vainula spielte Fuchs dann fehlerfrei zum 3:0-Sieg auf, Frettlöh führte im ersten Durchgang gegen Röll mit 10:5, danach gelang nur noch wenig. Dafür fand Schmirler, der gegen Hübner bereits 2:0 geführt hatte, im Entscheidungssatz den berühmten Faden wieder und buchte den dritten Zähler. »Letztlich hat Porz seine größere Regionalliga-Erfahrung ausgespielt«, lautete der Kommentar von Frettlöh.

ASV Einigkeit Süchteln - Gießener SV 9:1: Auch in Viersen-Süchteln nahe der niederländischen Grenze holten die Gießener 13 Satzgewinne - gegen Porz waren es am Vortag 14 gewesen. Dass man es in Süchteln (Tabellensechster) mit einem wesentlich stärkeren Gegner zu tun hatte, beweist die Tatsache, dass 13 der 29 Satzniederlagen doch sehr hoch mit nur zwei bis vier Gegenpunkten ausfielen. Schon in den Doppelbegegnungen von Michael Fuchs/Timo Geier (2:11) und Cyrill Menner/Luis Frettlöh (4:11) zeigte sich die ASV-Überlegenheit vor allem in den Entscheidungssätzen. Fuchs spielte bei seinen beiden Niederlagen erneut stark, konnte jedoch wie Menner im Spitzenpaarkreuz letztlich nur einen einzigen Satzgewinn verbuchen.

Nur unglücklich verlor Geier mit 11:13 im 5. Satz gegen Bovians, gegen den Süchtelner schaffte Frettlöh im letzten Match des Nachmittags mit einem knappen 11:9 im Entscheidungssatz wenigstens den Ehrenzähler. Gegen Hutter hatten Frettlöh wie Geier jeweils 1:3 abgegeben.

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