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Gut gekämpft, schlecht geworfen

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Wiesbaden (kop). Die HSG VfR/Eintracht Wiesbaden bleibt weiterhin der Spitzenreiter der Handball Landesliga Mitte. Am Samstag besiegte die Mannschaft von Alexander Müller die TSF Heuchelheim mit 33:24 (17:11) vor 100 Zuschauern und feiert den neunten Sieg im zehnten Spiel. Die Gäste stehen mit nun 7:13 Punkten auf Platz neun.

Eintracht Wiesbaden - TSF Heuchelheim 33:24

In den ersten Minuten war die Begegnung noch ausgeglichen, TSF-Rechtsaußen Moritz Bender traf zum 3:4-Anschlusstreffer (8.).

Darauf folgte ein 5:1-Lauf des Favoriten, der Heuchelheims Trainer Claus Well zu einer Auszeit zwang (9:4, 12.). Bis zum Pausenpfiff konnten die Gastgeber den Vorsprung sogar noch um ein Tor erhöhen, womit es beim Stand von 17:11 in die Kabinen ging.

Bereits fünf Minuten nach Wiederanpfiff legten die Südhessen nochmals nach und führten dann vorentscheidend mit 21:13 (36.). Eine zwischenzeitliche elf Tore Führung Wiesbadens (33:22) konnten die TSF dann wieder auf neun Treffer verkürzen, Bender setzte den Schlusspunkt zum 24:33 aus Gästesicht.

»Wir haben uns kämpferisch gezeigt und bis zur letzten Sekunde alles gegeben«, lobt Well die Einstellung seiner Jungs. »Aber es war recht schnell klar, dass für uns nichts zu holen ist. Wiesbaden war einfach zu stark für uns in der momentanen Verfassung. Die Qualität der Einzelspieler beweist, warum sie in der Tabelle ganz oben stehen.«

»Wir haben alles ausprobiert, 6-0, 5-1 und auch eine offensive Abwehr, aber nichts hat funktioniert. Zudem haben wir vorne wieder zu viele Fehler gemacht und wahnisinnig viel verworfen«, bilanziert Well.

HSG VfR/Eintracht Wiesbaden: Kellner; Hermsen (9), Walter (6), Seiwert (5/3), Büttner, Moos (1), Filipovic, Stadermann (4), Henkelmann (8), Schwab, Rausch, Schmelzer

TSF Heuchelheim: Geier; Foos (3), Kaluza (2), Hoffmann (6), Brühl (1), Kunz, Schmidt (1), Dennis Weber (1), Bender (3), Rinn (4), Julius Weber (1), Kröck (2)

Schiedsrichter: Hermann/Lindenthal (TV Langenselbold/HSG Maintal) - Zuschauer: 100 - Zeitstrafen: zwei (Walter, Seiwert); vier (Foos zwei, Hoffmann, Julius Weber) - Siebenmeter: 3/3:2/0

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