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»Haben alles rausgehauen«

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Und der nächste Hüttenberger Treffer: Simon Dahlhaus ist frei durch und lässt Lindens Torwart Robin Genger keine Chance. © Röczey

Hüttenberg (mcs). Die U23 des TV Hüttenberg eilt in Gruppe eins der Männerhandball-Landesliga (Mitte) weiterhin von Sieg zu Sieg. Nur rund 20 Minuten lang konnte die HSG Linden einen gleichwertigen Gegner abgegeben, danach machte das Team von Dirk Happel und Tim Spengler mit dem Derbygast kurzen Prozess. Dank des überdeutlichen 33:19 (17:12)-Erfolges feierte der Spitzenreiter den achten Sieg im achten Saisonspiel.

TV Hüttenberg U23 - HSG Linden 33:19

»Das war wirklich wieder eine geschlossene Mannschaftsleistung, bei der wir uns von Ende der ersten Halbzeit an mehr und mehr gesteigert haben. Auch nach Wechseln lief der Ball bei uns rund, wir haben bis zum Schluss alles rausgehauen. Linden hat viel versucht, aber wir hatten immer die passende Antwort parat«, freute sich Happel über den starken Auftritt im Derby und hob Nils Tietböhl zudem lobend hervor.

Zu Beginn sah es so aus, als würden die Hüttenberger ihrer Favoritenrolle schnell gerecht werden, führten die Gastgeber doch umgehend 4:1 (6.) und 5:2 (8.). Doch die Truppe von Conny Melle kämpfte sich in das Spiel zurück, kam näher und agierte bis zu Malte Höhns Anschlusstreffer zum 9:10 nach 19 Minuten auf Augenhöhe. Die letzten Minuten des ersten Durchganges gehörten dann aber den Hüttenbergern, die sich über das 13:10 (23, Freddy Lins) bis zur Pause bereits auf 17:12 (Simon Dahlhaus) absetzen konnten.

Und weil die Happel/Spengler-Sieben auch besser aus der Kabine kam und dank eines 4:1-Laufes schnell auf 21:13 (36.) davonzog, war die Vorentscheidung früh gefallen. Melle versuchte im Anschluss, den TVH mit wechselnden Deckungssystemen vor Problemen zu stellen und agierte im eigenen Angriff auch im 7-gegen-6, alleine es half alles nichts. Im Gegenteil: Weil die Hüttenberger viel wechseln konnten und damit gegen Ende auch frischer waren, wuchs der Vorsprung über das 27:17 (49., Till Uth) immer weiter an.

»In der ersten Halbzeit haben wir phasenweise noch ordentlich mitgespielt, danach aber völlig den Kopf verloren. Ich bin mit der Einstellung einiger Spieler überhaupt nicht zufrieden, was im Training auch nochmal thematisiert wird. Danach werden wir den Fokus voll auf Hungen/Lich richten«, fand Lindens Trainer Melle vor dem wichtigen Duell am Sonntag klare Worte.

Hüttenberg: Rüspeler (1) - Stankewitz (2), Nandzik (2), Schäfer (1), Knorz, Lins (2), Martin (1), Uth (4), Cosic, Dahlhaus (4), Wrackmeyer (2/1), Bährens (3), Rüpprich (3), Titeböhl (8/1).

Linden: Genger, Müglich - Ebert, Stöhr, Müller, Semmelroth (3), Deimer, Krauhausen, Jakob Höhn (2), Andermann (1), Malte Höhn (4/2), Piesch (5), Mikusch (3), Rüdesheim (1).

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