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»Haben es zu leicht gemacht«

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Von: Patrick Olbrich

Heuchelheim (pot). In der Männerhandball-Landesliga Mitte hat die TSF Heuchelheim gegen den Spitzenreiter HSG Lumdatal keinen Stich gesehen. Auch wenn die Gastgeber in der ersten Halbzeit noch halbwegs mithalten konnten, präsentierte die Anzeigetafel am Schluss ein deutliches 31:23 (16:13) für die Lollarer.

TSF Heuchelheim - HSG Lumdatal 23:31

»Wenn man so viele Fehler macht wie wir, dann kann man gegen eine Top-Mannschaft einfach nicht gewinnen«, ärgerte sich Claus Well, Trainer der Hausherren.

Es dauerte bis zur 25. Spielminute, als Gästeakteur Michael Kern zum 14:9 zugunsten der HSG einnetzte und diese damit erstmals ihren Gegenüber distanzierten. Dies lag allen voran daran, dass es die Lumdataler relativ einfach hatten, zu Torgelegenheiten zu gelangen, da die Defensive der Hausherren nur wenige Lösungen gegen die Angriffe ihres Kontrahenten parat hatten. Insbesondere Moritz-Luca Rein kam ohne große Gegenwehr oft zum Torerfolg.

Nach dem Wiederanpfiff verkürzte Felix Brühl in der 37. Minute noch einmal auf 13:17, bevor die HSG Lumdatal dann deutlicher davonzog. »Wir haben es einer Mannschaft mit unheimlich viel Selbstvertrauen schlichtweg zu leicht gemacht, dieses zu bestätigen«, erklärte Well. Immer wieder kamen die Heuchelheimer zu guten Situationen, machten diese durch einfache Nachlässigkeiten im Nachgang aber wieder zunichte. So erhöhte Lumdatal in der 56. Minute durch einen doppelten Treffer von Lorenz Heß auf 27:21 und sorgte somit für die Vorentscheidung. In der Folge waren die TSF nicht mehr in der Lage, mit dem Kontrahenten nach Toren aufzuschließen.

Heuchelheim: Winter (1), Geier; Bach Hamba (2), J. Weber (1), Hoffmann (3), Brühl (5/2), Kunz (1), Schmidt (1), Weber (5/3), Bender (1), Rinn, Hofmann (2), Kröck (1), Stein.

Lumdatal: Solbach, Schneider; Kühn (3), Haack, von Bierbrauer zu Brennstein, Schmitz (3), Rein (11), Marondel (1), Mohr (1), Schlapp, Kern (4), Ziegler (2), Heß (5), Vogel (1).

Schiedsrichter: Fuchs/Horn. - Zuschauer: 90. - Zeitstrafen: acht, acht. - Siebenmeter: 7/5, 4/3.

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