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»Haben uns durch die Vorbereitung geschleppt«

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Daniel Schäfer Trainer FC Cleeberg © Steffen Bär

Cleeberg . »Das war die schwierigste Vorbereitungszeit, an die ich mich erinnern kann«, blickt Trainer Daniel Schäfer mit einem Seufzer auf sechseinhalb Wochen zurück, in der er seine Mannschaft des FC Cleeberg für die restlichen Rückrundenpartien der Fußball-Verbandsliga Mitte fit machen wollte. Sechs Corona-Fälle in und um die Mannschaft sorgten nicht nur wegen der organisatorischen Umstände - wie Quarantäne, Vorsichtsmaßnahmen bei Spiel und Training und der personellen Ausfälle - für Probleme.

»Wir haben uns durch die Vorbereitung geschleppt, es waren nie alle im Training. Und bei den fünf Testspielen saßen immer nur ein oder zwei Auswechselspieler auf der Bank«, klagt Schäfer, der im Sommer vom bisherigen Spieler Stefan Hocker als Coach abgelöst wird.

Blick geht auch zur Hessenliga

Derzeit stehen die »Raubritter« mit 19 Punkten auf Tabellenrang dreizehn, einen Platz vor den möglichen Abstiegsrängen. »Für uns zählt einzig und allein der Klassenerhalt, alles andere wäre utopisch. Zehn Mannschaften kämpfen gegen den Abstieg, wir sind eine davon«, schätzt Schäfer die Situation realistisch ein und hofft, »dass es nur drei Absteiger gibt, weil kein Team aus der Hessenliga runterkommt, da die betreffenden Clubs in der Aufstiegsrunde spielen.«

Als Erkenntnis aus der Hinrunde nimmt der Coach mit, »dass ich meinen Spielern in punkto Motivation oder Taktik keinen Vorwurf machen kann. Wir müssen es schaffen, torgefährlicher zu werden, sodass nicht nur Sebastian Greb trifft. Weitere torgefährliche Spieler wären wichtig.« Doch noch einen Torjäger wie Greb - der bisher elfmal getroffen hat - in der Winterpause zu holen, war schwierig. Da wiegt der Abgang von Kilian Mandler, den es in der Pause zum SV Bauerbach zog, umso schwerer. Der Offensivspieler war sechs Monate verletzt und konnte ablösefrei gehen. »Wichtig für uns ist der Einsatz von fünf oder sechs qualifizierten Spielern - wie Misgaiski, Berledt, Riedel für die Abwehr sowie Huisgen und Greb in der Offensive. Wenn diese Achse steht, können wir gut mithalten«, blickt Schäfer der ersten Aufgabe der Rückrunde am Sonntag beim Tabellen-16. FC Waldbrunn optimistisch entgegen. Foto: Bär

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