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Handball: Heinevetter gibt sich entspannt

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Stuttgart (dpa). Der langjährige Nationaltorwart Silvio Heinevetter grübelt nach eigener Aussage nicht über eine mögliche Nominierung für die Handball-WM im Januar 2023. »Ich habe mir da wirklich wenig Gedanken gemacht. Was bringt es, sich über etwas Gedanken zu machen, was extrem weit weg ist«, sagte der 38 Jahre alte Routinier vom Bundesligisten TVB Stuttgart.

Am heutigen Freitag (12 Uhr) gibt Bundestrainer Alfred Gislason seinen Kader für die Endrunde vom 11. bis 29. Januar kommenden Jahres in Polen und Schweden bekannt. Heinevetter, der sein bisher letztes Länderspiel Anfang Mai 2021 gegen Estland bestritt, darf sich als einer von fünf Torhütern im vorläufigen Aufgebot noch Hoffnungen auf das WM-Ticket machen. Neben dem als Nummer eins gesetzten Andreas Wolff und Heinevetter stehen Till Klimpke (HSG Wetzlar), Joel Birlehm (Rhein-Neckar Löwen) und Daniel Rebmann (Frisch Auf Göppingen) zur Auswahl.

Heinevetter, der im Sommer von der MT Melsungen nach Stuttgart gewechselt war, hat sich mit starken Leistungen in der Bundesliga für ein Comeback in der DHB-Auswahl empfohlen. Die Entscheidung liege aber bei Gislason, betonte der Olympia-Dritte von 2016. »Er ist Trainer, er entscheidet das am Ende des Tages. Das ist sein Job. Ich weiß nicht, wie es in ihm aussieht. Von daher keine Ahnung«, sagte Heinevetter zu seinen Chancen.

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