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Handball: Trifft Wetzlar auf Petkovic?

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Leipzig (dpa/zk). Der Handball-Bundesligist SC DHfK Leipzig hat sich von Trainer André Haber getrennt. Damit reagierte der abstiegsbedrohte Club am Montag auf die sportliche Misere. Am Sonntag hatte Leipzig das Ostderby beim SC Magdeburg 24:32 verloren und dabei in der zweiten Halbzeit eine sehr schwache Leistung gezeigt.

Haber arbeitete insgesamt fast 15 Jahre im Verein, war zunächst Jugendtrainer. Im Oktober 2018 übernahm der 36-Jährige die Bundesliga-Mannschaft. Leipzig ist nach neun Spieltagen Drittletzter.

»Diese Entscheidung zu treffen, war brutal, doch im Sinne des Vereins unumgänglich. André hat 15 Jahre in verschiedenen Positionen sehr erfolgreich und loyal für unseren Verein gearbeitet«, sagte Manager Karsten Günther. »Er war maßgeblich mit daran beteiligt, dass wir ein stabiler Bundesligist geworden sind. Jetzt sind alle im Team umso mehr gefordert, diesen Status zu verteidigen und in die Erfolgsspur zurückzukehren.«

Um in diese Erfolgsspur zurückzukehren, bemühen sich die Leipziger angeblich um eine Verpflichtung von Velimir Petkovic. Der frühere Trainer der HSG Wetzlar steht derzeit bei der russischen Nationalmannschaft unter Vertrag. Laut diversen Internetportalen soll Petkovic bereits sein Interesse signalisiert haben, den ostdeutschen Traditionsverein vor dem Abstieg zu retten. Allerdings scheint sich der russische Verband gegen den Wechsel zu sträuben.

Brisantes Duell

Sollte dieser dennoch über die Bühne gehen, könnte es zu einem brisanten Treffen in der Bundesliga kommen. Denn am Donnerstag, 10. November (19.05), empfängt die HSG in der Buderus-Arena das Team aus Leipzig. Beide Mannschaften stehen derzeit im Tabellenkeller durchaus unter Druck. Und Trainer Petkovic könnte die Wetzlarer Nöte mit einem Auswärtserfolg vergrößern. Aber noch ist diese spektakuläre Verpflichtung Leipzigs alles andere als sicher.

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