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Hattendorf sendet Lebenszeichen

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Von: Christian Németh

Alsfeld-Hattendorf (lh). Der SV Hattendorf sendet ein klares Lebenszeichen im Abstiegskampf der Fußball-Kreisoberliga. Die Ögretmen-Elf hat ihre Negativ-Serie von acht Spielen ohne Sieg beendet und gegen den Kurdischen FC Gießen einen eminent wichtigen 4:3 (3:2)-Erfolg gefeiert.

SV Hattendorf - Kurdischer FC Gießen 4:3 (3:2): Die Partie ging gleich turbulent los. Hattendorf hatte die erste Großchance durch Omerovic, die aber noch nichts einbrachte. Doch dann läutete Manuel Merles 1:0 irre zehn Minuten mit fünf Toren ein: Der Kurdische FC schaffte nur drei Minuten später das 1:1, ehe Mehmed Omerovic mit einem Doppelschlag Hattendorf mit 3:1 nach vorne brachte. Das 3:1 resultierte dabei aus einem Foulelfmeter, nachdem Jan-Luca Metz im Strafraum der Gäste gelegt worden war. War das womöglich schon die Vorentscheidung?

Von wegen, denn gerade einmal 60 Sekunden später war der KFC wieder im Spiel, Torjäger Cemil Kurt hatte verkürzt. »Unsere Rumpfmannschaft macht das wirklich super, fightet und kämpft«, freute sich Hattendorfs Ralf Schmidt schon zur Pause.

Und auch mit Beginn der zweiten Hälfte konnte er zufrieden sein, zumal die Hausherren gleich das 4:2 durch Manuel Merle nachlegten. Danach häuften sich die Fouls, gab es einige gelbe Karten - hüben wie drüben. Als Hattendorf sich schon fast am Ziel glaubte, wurde es doch noch einmal eng: Nach einem langen Ball war Hakan Yilmaz zur Stelle und traf drei Minuten vor Ende der regulären Spielzeit zum 4:3. »Da haben wir wieder einmal nicht aufgepasst«, ärgerte sich Ralf Schmidt. Doch wenige Minuten später hatte er allen Grund zum Jubeln. Hattendorf rettete den Vorsprung über die Zeit, feierte den zweiten Saisonsieg. Und der Kurdische FC musste trotz großen Kampfgeistes die lange Reise ohne Punkte antreten.

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