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Hauge meldet sich zurück

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Frankfurt (pep). Jens-Petter Hauge ist nicht wirklich Stammspieler bei der Frankfurter Eintracht. Gerade mal zwölf Einsätze weist seine Statistik aus, davon nur fünf von Beginn an. Und auch die drei bislang erzielten Tore (zwei in der Liga, eins in der Europa-League) sind deutlich ausbaufähig.

Dennoch wurde der norwegische Angreifer in den letzten Wochen schmerzlich vermisst. Denn der 22 Jahre alte Hauge, vor der Saison vom AC Mailand gekommen und bis zum Sommer inklusive einer Kaufpflicht ausgeliehen, wäre gebraucht worden als »Backup«. Um erschöpfte Kollegen wie Rafael Borré oder Jesper Lindström zu ersetzen, wäre er die Idealbesetzung.

Doch Hauge war mehr als einen Monat verletzt. Trainer Oliver Glasner musste es in den letzten fünf Spielen abwechselnd mit Sam Lammers, Goncalo Paciencia und Ragnar Ache versuchen, im Grunde hat keiner die Anforderungen eines »Jokers« erfüllt.

Jetzt endlich ist Hauge auf dem Weg zurück. Beim 5:2 gegen Bayer Leverkusen am 12. Dezember hatte er sich eine Muskelverletzung zugezogen, war seither in der Reha. Letzte Woche hat er sich zurückgemeldet. »Die Verletzung ist komplett ausgeheilt«, sagte er. »es waren lange Wochen, aber die Arbeit hat sich gelohnt.« Am Donnerstag (14 Uhr) beim Testspiel beim FSV Mainz würde Hauge gerne wieder auf dem Platz stehen. Eine Entscheidung darüber wird der Trainer kurzfristig fällen. Geht alles gut, hat Oliver Glasner für die nächsten Spiele eine wichtige Alternative mehr.

Zukunft offen

Der Kollege von Erling Haaland in der norwegischen Nationalmannschaft sieht sich in der Bundesliga und in Frankfurt trotz des eher holprigen ersten Halbjahrs am richtigen Platz. »Ich bin sehr glücklich in diesem Klub«, sagt er, »wir arbeiten alle sehr gut zusammen.« Darum lebe trotz der jüngsten Rückschläge der Traum von Europa weiter.

Und seine Zukunft? Im Sommer läuft der Leihvertrag mit dem AC Mailand aus, doch es soll im Vertrag unter bestimmten Umständen wie zum Beispiel eine Anzahl von Einsätzen eine Kaufpflicht verankert sein. »Mein Fokus ist jetzt erst einmal zurückzukehren und meine Qualitäten auf den Platz zu bringen«, sagt er, »wenn es näher zum Sommer geht, müssen wir sehen, was dann wird.«

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