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Heimpremiere für Nachwuchs-46ers

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Gießen (sks). Nach der Auftaktniederlage in Saarlouis empfängt die Basketball-Akademie der Gießen 46ers am Samstag (18.30 Uhr) das Team von BBU 01 Ulm. Der neue Regionaligist präsentiert sich dann erstmals in der heimischen Osthalle.

BBA Gießen 46ers - BBU 01 Ulm (Samstag, 18.30)

Die Aufgabe wird damit nicht leichter. Ulms Vertretung in der eine Liga höheren ProB hat den Saisonstart noch vor sich. BBA-Coach Ivica Piljanovic rechnet daher damit, dass die Spatzen mit voller Kapelle anreisen: »Das wird jetzt der nächste Knaller.«

Schon in Saarlouis war das junge 46ers-Nachwuchsteam als Außenseiter angetreten, lieferte beim 58:64 (40:31) aber ein packendes Duell. Hinten packte man beherzt zu. Vorne glänzte der neuverpflichtete US-Amerikaner Terry Winn III mit 29 Punkten. Astronomische 23 Rebounds legte er oben drauf: Statistiken, die eher an NBA-Legende Wilt Chamberlain als an Regionalliga Südwest denken lassen.

Ulm bezwang zum Auftakt Kronberg locker mit 109:66. Topscorer wurden Lenny Liedtke und Latrell Großkopf - zwei jener ProB-Doppellizenzspieler, vor denen Piljanovic warnt. Die Mittelhessen nutzen den Saisonauftakt nach verkürzter Vorbereitung auf die neue Spielzeit, um sich spielerisch einzuruckeln.

Alle sind fit

Viele Akteure stammen aus dem NBBL-Programm des Clubs. Piljanovic war am Ende zufrieden mit der Leistung seines Teams: »Aber der Knackpunkt war die Zonenverteidigung«, erklärt der Basketballlehrer. »Das kennen die Jungs aus der NBBL nicht.« Nachdem Saarlouis die Defensive umstellte, tat Gießen sich schwer.

Immerhin kann Piljanovic nach derzeitigem Stand auf alle Spieler zurückgreifen. »Fit sind sie alle, aber wir lernen uns noch kennen.« Erst seit Kurzem trainiert die BBA, die sich aus NBBL-Team, den Gießen Pointers und den 46ers rekrutiert, regelmäßig zusammen. Teamchemie und Zusammenhalt stehen im Vordergrund: »Sie müssen das Spiel noch lesen lernen.«

Mit dabei sein werden gegen Ulm Tristan Göbel und Hannes Bergmann, die zuletzt krankheitsbedingt passen mussten. Die Devise wird daher lauten, sich mit aller Kraft gegen die Schwaben zur Wehr zu setzen. Vielleicht ist dann sogar mehr drin als »nur« ein Achtungserfolg.

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