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Heiß auf Heimerfolg

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Oberkleen (mol). Nachdem die HSG Kleenheim-Langgöns zum Auftakt der »Klassenverbleibsrunde« der Dritten Frauenhandball-Liga nach zwischenzeitlichem Fünf-Tore-Rückstand in Halbzeit zwei noch einen wichtigen 31:29-Comebacksieg beim Hannoverschen SC von 1893 gefeiert hat, ist die Mannschaft von Martin Saul nun erstmals in der heimischen Weidig-Sporthalle gefordert.

HSG Kleenheim-L. - ASC Dortmund 09 (Sonntag, 15 Uhr)

Am Sonntagnachmittag (15 Uhr) gastiert dann der ASC Dortmund 09 in Oberkleen, und da die Gastgeberinnen auf dem Weg zum Klassenerhalt nur noch drei Partien zu bestreiten haben, zählt nur eins: ein Sieg!

»Wir sind durch den Auftakterfolg in der Situation, dass wir es jetzt wieder selbst in der Hand haben und nicht auf die Ergebnisse in anderen Spielen angewiesen sind. Daher wäre ein Heimsieg gegen Dortmund natürlich wahnsinnig wichtig nach den Punkten in Hannover. Die Motivation und Konzentration sind groß, die Mannschaft will jetzt unbedingt den nächsten Schritt machen«, blickt SGK-Trainer Saul äußerst zuversichtlich auf die Heimpartie voraus.

Als Neunter der Staffel C musste das Team aus dem Ruhrgebiet in die »Klassenverbleibsrunde«. Dort gelang den Dortmunderinnen zum Auftakt direkt ein 23:19-Heimsieg gegen den TB Wülfrath 1891. Damit weist das Team von Trainer Dirk Niedergriese nun 4:2 Punkte auf, hat im Vergleich zu den Kleebachtalerinnen (5:5) aber noch fünf Spiele zu absolvieren.

Den ASC 09 deshalb weiter auf Distanz zu halten, wäre für den weiteren Verlauf daher extrem wichtig für die Saul-Truppe. Doch der Trainer der Kleenheim-Langgönser Damen hat großen Respekt vor dem kommenden Gegner. »Der ASC Dortmund hat eine Mannschaft, die sehr variabel spielen kann, verschiedene Auslösehandlungen hat, ein gutes Spiel über den Kreis zeigt, mit der 6:0- oder 5:1-Abwehr verschiedene Varianten spielen kann und hat eine sehr gute Torfrau zwischen den Pfosten. Das ist mehr als eine knifflige Aufgabe, die höchste Konzentration von uns erfordert. Aber nach unserem Ergebnis des letzten Wochenendes müssen wir sicherlich keine Angst haben«, glaubt Saul.

»Keine Angst«

Dieser muss am Sonntag weiterhin auf Celina Rüspeler verzichten. Ob Nina Eggers, die im Hannover-Spiel doch mächtig malträtiert wurde, eine Option sein wird, wird sich kurzfristig entscheiden. »Ansonsten können wir aus dem Vollen schöpfen, unsere zweite Mannschaft hat zudem spielfrei«, so der SGK-Coach.

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