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Heiße Phase für HSG U 23

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Dutenhofen (flo). Müssen die Drittliga-Handballer der HSG Dutenhofen/Münchholzhausen U 23 in die Abstiegsrunde? Oder haben sie den Klassenerhalt bereits Mitte März fix? Klar ist: Für die Grün-Weißen steht die heiße Phase der Saison an. Sechs Spiele sind noch zu bestreiten. Bereits am Sonntag (16 Uhr, HUK-Coburg Arena) sollten im Nachholspiel beim Schlusslicht HSC Coburg II zwei weitere Punkte her.

Tabellensituation: Das Bild des Klassements ist zweifellos schief. Die HSG hat nach 14 Spielen 16:12 Punkte gesammelt, ist somit Sechster. Der Fünfte TV Gelnhausen (17:15 Punkte) hat bereits 16 Partien absolviert, der Siebte HSG Rodgau Nieder-Roden (15:11 Punkte) hat erst 13 Mal gespielt. Auch der TV Kirchzell ist als Achter mit 14:16 Zählern aus 15 Begegnungen noch im Rennen um Platz sechs dabei. Die letzten Drei - Budenheim, Bad Neustadt und Coburg II - sind hingegen bereits abgeschlagen. Heißt? Es ist mit einem packenden Endspurt um den direkten Klassenerhalt zu rechnen. Ein Quartett - neben den Grün-Weißen sind das Gelnhausen, Nieder-Roden und Kirchzell - buhlt um die Ränge fünf und sechs. Zwei dieser Vier müssen in die Abstiegsrunde.

Stellschrauben: Seit Andreas Klimpke das Traineramt übernommen hat, haben die Wetzlarer erst zwei Mal gespielt. Gegen Kirchzell gab es eine 29:30-Niederlage, letzte Woche gegen Nieder-Roden einen bedeutsamen 24:20-Heimsieg. In beiden Partien stellten die Grün-Weißen im Laufe der Partie auf eine 6:0-Abwehr um, gegen Nieder-Roden avancierte diese zum Stabilisator und hatten großen Anteil am Erfolg. »Die Mannschaft fühlt sich damit aktuell ein Stück weit sicherer«, stellt Klimpke fest. Lässt er in Coburg also von Beginn an defensiver verteidigen? »Das könnte sein. Coburg wirft viel aus dem Rückraum, wir müssen schauen, mit welcher Abwehr wir darauf reagieren. Die 6:0 ist aber auf jeden Fall keine Notlösung, sondern eine echte Alternative für uns.« Derweil muss im Angriff eine Steigerung her, gegen Nieder-Roden stotterte der Offensivmotor. »Unsere Auftakthandlungen sind gut, aber wir müssen viel konsequenter aufs Tor gehen«, sagt Klimpke, der alle Spieler an Bord hat.

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