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Herber Dämpfer

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Dotzheim (mol). Groß waren die Hoffnungen bei der Hüttenberger U23, im Gastspiel beim TuS Dotzheim die ersten Pluspunkt in der Männerhandball-Oberliga Hessen einsammeln zu können. Nach der klaren 25:39 (11:20)-Klatsche vom Samstagabend bleibt für das Team von Trainer Dirk Happel und Tim Spengler aber die Erkenntnis, dass der Weg zum Klassenerhalt in Hessens höchster Spielklasse ein steiniger wird.

TuS Dotzheim - TV Hüttenberg U23 39:25

»Wir hatten vor der Partie einige Ausfälle zu verkraften. So mussten wir auf Paul Bährens verzichten und hatten keinen etatmäßigen Torhüter der zweiten Mannschaft zur Verfügung. So mussten zwei A-Jugend-Torhüter ihr Debüt im Aktivenbereich feiern, denen ich aber keinerlei Vorwürfe mache. In der Summe war das einfach zu viel, um gegen eine solch gestandene Mannschaft Paroli bieten zu können. Sie haben uns sehr früh den Zahn gezogen, und auch wenn die Niederlage für meinen Geschmack zu hoch ausgefallen ist, ist sich natürlich absolut verdient«, musste TVH-Coach Happel eingestehen.

Da Torhüter Finn Rüspeler im Hüttenberger Zweitligateam aushelfen musste und auch die beiden weiteren Keeper fehlten, gaben Paul Aßmann und Henry Krug ihren Einstand im Herrenbereich, wurden aber auch ein wenig alleine gelassen, da auch die ansonsten so starke TVH-Abwehr ohne Paul Bährens auf der Eins ebenfalls nicht ins Spiel fand. Und so konnten sich die Hausherren um den ehemaligen Bundesligaspieler Maximilian Schubert nach dem 2:2 (4.) schnell auf 8:3 absetzen und hatten die Partie bei einer 20:11-Führung zur Pause praktisch schon entschieden.

Obwohl das Trainerteam Happel/Spengler viel versuchte, zunächst Schubert in Manndeckung nahm und es später gar mit einer doppelten gegen Schubert und Schuhmacher versuchte, griffen die verschiedenen Deckungssysteme allesamt nicht.

Dotzheim hatte keine Mühe, den klaren Vorsprung über weite Strecken der zweite Hälfte zu transportieren (26:17, 39., 29:20., 46.). Und weil dann auch noch Jannis Wrackmeyer mit einer Fußverletzung nicht mehr eingesetzt werden konnte und dem Aufsteiger die Wechselmöglichkeiten in der Schlussphase damit natürlich fehlten, konnte der TuS den Vorsprung in den letzten Spielminuten nochmal deutlich ausbauen.

»Wir müssen uns jetzt schütteln und dann wieder aufstehen. Jetzt stehen die Spiele an, in denen wir uns etwas ausrechnen. Darauf liegt jetzt unser Fokus«, so Happel abschließend.

Dotzheim: Welkenbach, Toru - Schubert (6), Nowopolski (2), Becker (5), Kiedrowicz (5), Schuhmacher (6), Nitzke, Schmidtmann (5), Funk (9/3), Zimmer (1/1).

Hüttenberg: Aßmann (1), Krug - Stankewitz, Nandzik (1), Naumann, Schäfer, Lins, Martin (2), Jockel (6), Krauhausen (4), Dahlhaus (1), Wrackmeyer (5/2), Rüpprich (2), Tietböhl (3).

Schiedsrichter: Lippert/Lippert (Frankfurt) - Zuschauer: 150 - Zeitstrafen: drei (Schubert, Nowopolski, Kiedrowicz) - vier (Lins, Jockel, Krauhausen, Dahlhaus) - Siebenmeter: 4/4 - 3/2.

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