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Hessenderby in Holzheim

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Einsatz ist gefragt: Max Rühl trifft mit Pohlheim auf Gelnhausen. Foto: Schepp © Schepp

Pohlheim (mol). Ein spielfreies Wochenende konnte die HSG Pohlheim in der Dritten Männerhandball-Liga zwar noch genießen, heute Abend (20 Uhr) ist der Aufsteiger dagegen bereits wieder gefordert.

HSG Pohlheim - TV Gelnhausen (Heute, 20 Uhr)

Dann wartet auf die Mannen von Trainer Andreas Lex um 20 Uhr in der Sporthalle in Holzheim nicht nur ein Heimspiel, sondern gegen den TV Gelnhausen auch ein Hessenderby. Und in dieses gehen die Südhessen ob des Tabellenstandes sicherlich als Favoriten, denn während der TVG deutlich mehr Spiele gewinnen konnte als verloren geben musste, stehen die Pohlheimer mit lediglich einem Erfolg auf dem vorletzten Tabellenplatz.

»Gelnhausen verfügt über eine sehr junge Mannschaft, die immer hohes Tempo geht. Dabei unterlaufen ihnen naturgemäß auch Fehler, und uns muss es einfach mal gelingen, diese auch entsprechend auszunutzen, wenn wir eine Chance auf Zählbares haben wollen«, glaubt Pohlheims Trainer.

Auf dem fünften Platz rangiert der TV Gelnhausen nach seinen acht absolvierten Partien bislang. Das Team aus dem Main-Kinzig-Kreis konnte dabei schon fünf Siege einfahren, musste nach starkem Start (6:0 Punkte) aber zuletzt ein wenig Federn lassen.

Gast als klarer Favorit

Allerdings gelangen in den bisherigen vier Auswärtsspielen schon drei Erfolge, so konnte das Team von Sergej Budanow und Matthias Geiger sowohl beim DJK Waldbüttelbrunn (30:25) als auch beim TuS 04 Dansenberg (28:24) und bei der TSG Haßloch (25:22) ein Pluspunktepaar mit auf die Heimreise nehmen.

Und auch die einzige Niederlage in der Fremde beim aktuellen Tabellenzweiten HSG Hanau (22:23) kam erst in der Schlusssekunde zustande, sodass die Favoritenrolle am Dienstagabend wohl an den TVG, der von 1988 bis 1993 sowie von 2002 bis 2007 sogar in der Zweiten Bundesliga auflaufen konnte, gehen dürfte.

»Wir haben uns - so mein Eindruck - in den letzten Wochen sowohl in der Abwehr als auch im Angriff schon gesteigert. Unser großes Manko war aber einfach die Chancenverwertung, und daran wollen wir auch am Dienstag wieder arbeiten. Wenn es uns gelingt, uns da deutlich zu steigern, glaube ich schon, dass wir eine Chance haben, Gelnhausen bis zum letzten Moment zu fordern. Und wenn wir das schaffen, müssen wir natürlich auch zuschlagen«, glaubt Lex der zudem auf den »Heimspiel-Faktor« setzt.

Gastgeber ohne Personalsorgen

Personell sieht es im Lager der Pohlheimer vor dem Hessenderby gut aus, es gibt bislang keine Ausfälle zu beklagen. Auch der Langzeitverletzte Torben Weinandt macht weitere Fortschritte, konnte bereits wieder ins Mannschaftstraining einsteigen und könnte in den nächsten Wochen wieder eine Option für den HSG-Trainer werden.

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