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Heuchelheimer Doppelschlag

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Gießen (ral). Außer dem spielfreien Gießener SV III waren die anderen heimischen Tischtennis-Verbandsligateams doppelt im Einsatz, dabei kam es zum Derby zwischen Heuchelheim und Watzenborn-Steinberg II, aus dem die Heuchelheimer siegreich hervorgingen.

TV Bad Orb - PSV Gießen 3:9: Guter Start der Gäste: Tim Birkenhauer/Arvid Volkmann (3:1) und Alec Metsch/Jannik Bäumler (3:0) gewannen ihre Doppelpartien, ehe sich Thomas Geyer/Marco Morsch in drei Sätzen geschlagen geben mussten. Das erste PSV-Paarkreuz blieb in der Erfolgsspur, Birkenhauer (3:0) und Metsch (3:1) bauten die Führung aus. Bäumler erhöhte auf 5:2. Geyer sorgte nach einem spannenden Viersatzmatch für das 6:3. Das gut aufgelegte erste Paarkreuz erzielte die Vorentscheidung, Metsch gewann das Spitzeneinzel in drei Sätzen, Birkenhauer setzte sich letztlich sicher in vier Sätzen durch. Mit einem souveränen Dreisatzsieg setzte Bäumler den Schlusspunkt. »Wir sind mit den Doppeln gut in die Partie gekommen und dann ist alles irgendwie reingelaufen«, freute sich Jannik Bäumler.

TSF Heuchelheim - NSC Watzenborn-Steinberg II 9:4: Die Pohlheimer gingen erneut mit starken Personalproblemen in das Derby. Jaqueline Schreiner und Julia Metz aus dem Kreisligakader bildeten das dritte Paarkreuz, doch dann waren sie es, die im Doppel gegen Jannik Schaaf/Oliver Buckolt den ersten Punkt für die Gäste holten (3:1).

Vorher hatten Samuel Preuss/Michael Weiss (3:0 gegen Bernd Commerscheidt/Thorsten Schmidt) und Fabian Lenke/Tom Aeberhard (3:2 nach 0:2-Satzrückstand gegen Felix Stallmach/Martin Richter) den TSF in Führung gebracht. Preuss (2), Lenke, Aeberhard (2), Schaaf und Weiss machten den TSF-Erfolg perfekt. Stallmach, Schreiner und Commerscheidt punkteten noch für den Gast.

»Watzenborn-Steinberg war stark ersatzgeschwächt, insofern war es für uns quasi ein Pflichtsieg«, bilanzierte Jannik Schaaf.

TTC Salmünster II - PSV SchwG Gießen 8:8: Der Auftakt verlief nach dem Geschmack der Gäste, Tim Birkenhauer/Arvid Volkmann (3:0) und Alec Metsch/Jannik Bäumler (3:0) gestalteten ihre Doppelpartien siegreich. Thomas Geyer/Manuel Ruschig egalisierten einen 0:2-Satzrückstand, mussten sich aber dann im Entscheidungssatz geschlagen geben. Nach den Erfolgen des überragenden Metsch (2), Birkenhauer und Bäumler stand es 6:6.

Nach Niederlagen von Geyer und Geyer schien ein Punktgewinn in weiter Ferne. Doch Ruschig schickte mit seinem 3:1 Metsch/Bäumler zum Entscheidungsdoppel an die Platte, die einen Punkt retteten. »Letztlich war das Remis gerecht und wir mit dem Punkt zufrieden, nachdem wir ein 6:8 noch aufgeholt haben«, freute sich Bäumler .

TV Bad Orb - TSF Heuchelheim 1:9: »Wir hatten nicht damit gerechnet, dass es so deutlich wird«, so Jannik Schaaf über den zweiten Sieg seines Teams am Wochenende, bei dem die Gäste vier von fünf Fünfsatzmatches gewannen. Zwei davon bereits in den Doppeln. Ralf Neul/Jannik Schaaf mussten nach 2:0-Satzführung noch in den Entschedungssatz und behielten hier mit 11:9 die Oberhand. Samuel Preuss/Michael Weiss hatten schon nach vier Sätzen gepunktet und als Fabian Lenke/Tom Aeberhard ihr Match nach 0:2-Satzrückstand noch gedreht hatten, war der optimale Start in die Partie perfekt. Neul, Preuss (2), Lenke, Weiss und Aeberhard machten den Kantersieg dann perfekt.

NSC Watzenborn-Steinberg II - TTC Höchst/Nidder 6:9: Felix Stallmach/Martin Richter brachten ihr Team mit einem 3:1 in Führung. Kevin Krendl/Bernd Commerscheidt und Thorsten Schmidt/Stefan Solbach mussten sich dann aber jeweils in fünf Sätzen geschlagen geben. Stallmach behielt nach 2:0-Satzführung beim 16:14 im Entscheidungssatz die Nerven und auch Krendl punktete für die Gastgeber.

Richter gewann souverän in drei Sätzen. Schmidt punktete zum 5:4. Mit der Fünfsatzniederlage von Stallmach im Spitzeneinzel kippte die Partie. Commerscheidt (3:1) verkürzte noch auf 6:7, dann nahm das Unheil seinen Lauf. Schmidt unterlag nach 2:0-Satzführung und auch Solbach konnte ein 2:1 nicht in einen Sieg verwandeln. »Das war höchst unglücklich, wir hatten uns am Ende im dritten Paarkreuz einiges an Chancen noch ausgerechnet, aber so ist halt der Sport«, musste Thomas Domicke die sechste Saisonniederlage seines Teams kommentieren, das damit weiterhin das Schlusslicht ist.

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