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»Höllisch aufpassen« vor Wundertüte

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Ball im Blick: der Fernwalder Tom Woiwod. Foto: Bär © Bär

Gießen (fro). In der Fußball-Hessenliga genießen heute Nachmittag alle drei heimischen Vereine Heimrecht. Der FC Gießen empfängt dabei um 14 Uhr den SV Viktoria Griesheim im Waldstadion. Um 15 Uhr erfolgt der Anpfiff der Partie zwischen dem FSV Fernwald und dem SV Neuhof. Zeitgleich hat der SC Waldgirmes den TuS Dietkirchen zu Gast.

FSV Fernwald - SV Neuhof (Heute, 15 Uhr)

Die Elf von FSV-Trainer Daniyel Bulut ist seit vier Spielen ungeschlagen. In den letzten beiden Partien in Waldgirmes und Griesheim konnten Louis Goncalves und Co. den Platz jeweils als 2:1-Sieger verlassen. Der Lohn sind 14 Zähler auf der Habenseite und mit dem neunten Rang ein einstelliger Tabellenplatz.

Die Gäste aus Osthessen belegen mit elf Punkten den 13. Platz. »In Duellen von Mannschaften zwischen dem siebten und 20. Tabellenplatz gibt es keine Favoriten. Wir wollen zu Hause zwar gewinnen, müssen aber auch eine gewisse Vorsicht an den Tag legen. Die Leistungsdichte in dieser Liga ist brutal eng, sodass Kleinigkeiten über Sieg oder Niederlage entscheiden«, mahnt Bulut.

Die Kaderplanung des SV steht in einem krassen Gegensatz zu allen anderen Hessenligisten. »Der SV gilt als Sprungbrett für ausländische Talente, die sich in der Hessenliga für höhere Aufgaben präsentieren wollen. Neuhof tauscht gefühlt jedes Jahr seine Mannschaft komplett aus. Demzufolge benötigt der SV zum Beginn einer Saison Zeit, um sich einzuspielen. Das Team wird aber von Spiel zu Spiel besser, sodass wir gut daran tun, höllisch aufzupassen«, verweist Bulut auf den 4:2-Erfolg des SV gegen den SC Waldgirmes von vergangenen Wochenende.

»Wir dürfen hinten die Räume nicht öffnen, indem wir kopflos nach vorne spielen. Der SV hat schnelle Leute in der Offensive und ist im Zentrum spielstark besetzt. Wir müssen auf alle Fälle die Steckpässe in die Tiefe verhindern«, fordert Bulut, der auf der Gegenseite auf weitere Treffer seines jeweils sechsmal erfolgreichen Sturmduos Erdinc Solak/Tom Woiwood hofft.

Kevin Göbel, Niclas Mohr und Patrick Markiewicz (alle verletzt) fallen weiterhin aus. Der Einsatz von David Siebert (im Lauftraining nach Adduktorenzerrung) und Yannis Grönke (Zerrung) ist fraglich. »Wir haben noch eine lange Saison vor uns und werden vor der anstehenden englischen Woche nichts riskieren«, sagt Bulut. Jun Okada kann berufsbedingt derzeit nicht trainieren und ist aktuell nicht im Kader.

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