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Hoffen auf Fortuna

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Oberkleen (mol). Nach zwei spielfreien Wochenenden stehen die Damen der HSG Kleenheim-Langgöns in der Dritten Frauenhandball-Liga wieder auf dem Parkett. Dass das Team von Trainer Martin Saul den Kampf um den Klassenerhalt noch lange nicht aufgegeben hat, beweisen die letzten Leistungen, etwa der 31:24-Erfolg über den TB Wülfrath. Mit Fortuna Düsseldorf stellt sich nun ein weiteres Team aus Nordrhein-Westfalen in der Weidig-Sporthalle vor, das als Tabellendritter allerdings die Favoritenrolle innehat.

HSG Kleenheim-L. - F. Düsseldorf (So., 17 Uhr)

Zumal die Trainingswoche für die Kleebachtalerinnen auch alles andere als einfach verlief, da diverse Dienstpläne sowie Verzögerungen beim Einstieg von »Corona-Rückkehrerinnen« für Schwierigkeiten sorgten. Auf wen der SGK-Coach am Wochenende wird zurückgreifen können, steht ohnehin noch in den Sternen. »Es ist nur klar, dass Elena Schuch verletzungsbedingt fehlen wird. Einige Spielerinnen aus der zweiten Mannschaft waren im Laufe der Woche im Training, auf sie werden wir sicherlich zurückgreifen. Daher sehen wir das einfach als Entwicklungswoche, zumal wir wissen, welche große Herausforderung da auf uns wartet«, berichtet Saul.

Hinspiel ging klar verloren

In der Tat spielen die Gäste eine starke Saison. Auch wenn die Chance auf die Meisterrunde bei sieben Punkten Rückstand nur noch theoretischer Natur ist, so ist der Rangdritte aber auf dem allerbesten Weg, den direkten Klassenerhalt zu schaffen. Im Hinspiel Ende Oktober war gegen die Fortunen kein Kraut gewachsen, damals setzte es für Kleenheim-Langgöns eine 16:27-Niederlage. Sich gegen eines der Topteams der Liga diesmal besser zu verkaufen ist sicherlich das Ziel des heimischen Drittligisten.

»Düsseldorf verfügt über eine körperlich sehr robuste Mannschaft. Da wird es vor allen Dingen darauf ankommen, wie wir ihre großgewachsenen Spielerinnen in Bewegung bringen und die entsprechenden Lücken finden. Das ist auf jeden Fall eine Herausforderung, da wir uns vor allem in diesem Bereich noch deutlich weiterentwickeln müssen«, ist SGK-Trainer Saul gespannt, wie seine junge Truppe dieser anspruchsvollen Aufgabe gewachsen sein wird.

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