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Hoffen und Entspannen

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Gießen (mol). Die Quali-Runde der Frauenhandball-Oberliga schließen die TSG Leihgestern und die HSG Wettenberg mit ihren Partien am Wochenende ab. Während sich die TSG Platz eins schon gesichert hat und sich mit einer guten Leistung in die Pause verabschieden will, könnte die HSG im Gastspiel bei der SG Kirchhof II noch in den Kampf um die Meisterrunde eingreifen.

TSG Leihgestern - SV Germania Fritzlar II (Samstag, 20 Uhr, Stadthalle Linden): Auf Platz eins wird die TSG eine starke Runde in der Nordstaffel abschließen, unabhängig vom Ausgang der Partie am Samstagabend. Und doch ist die Motivation bei der Jensen-Truppe nach dem durchwachsenen Auftritt beim Derby-23:23 in Hüttenberg nochmal groß. »Wir hoffen, dass das Spiel regulär stattfindet, denn Fritzlar musste zuletzt wegen Corona pausieren. Aber wir freuen uns auf das Match und wollen es besser machen als am letzten Wochenende. Das Spiel in Hüttenberg ist abgehakt, wir wollen unseren Zuschauern nochmal ein gutes Spiel bieten«, so TSG-Trainerin Jonna Jensen. Für diese letzte Partie hoffen die Gastgeberinnen, dass dem Hashtag »alleinrot« viele Besucher folgen und sich in rote Kleidungsstücke hüllen. Zumal dafür als Belohnung auch ein Freigetränk wartet. Und nach den 60 Minuten vielleicht auch der sechste Sieg im sechsten Heimspiel.

SG Kirchhof II - HSG Wettenberg (Sonntag, 17 Uhr, Stadtsporthalle Melsungen): Die letzte Chance ergreifen, es vielleicht doch noch in die Meisterrunde zu schaffen, wollen die Wettenberger Damen. Dabei ist allerdings nicht nur die »Harzproblematik« mal wieder ein Thema, das Gastspiel bei der Zweitliga-Reserve Kirchhofs kommt zudem auch einer Herkulesaufgabe gleich. Denn in Heimspielen bieten die Nordhessinnen meist alles auf, was Rang und Namen hat. Fünf Siege in fünf Heimspielen kommen daher nicht von ungefähr. »Wir wollen einfach nochmal versuchen, eine gute Leistung abzurufen«, sieht HSG-Coach Kai Nober die Partie aber entspannt. »Wir wollen konzentriert im Angriff spielen, um zu guten Torchancen zu kommen. Diese wollen wir dann konsequent abschließen. Dazu möchten wir auch wieder leichte Tore durch unser gutes Tempospiel erzielen. In der Abwehr wird es darauf angekommen, den Rückraum nicht zur Entfaltung kommen zu lassen.«

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