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Hohe Motivation, geringer Ertrag

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Lahnau-Waldgirmes. Die Motivation ist groß, der Ertrag bisher aber gering. Was Trainer Samuel Schoele jedoch nicht besonders grämt: »Von Woche zu Woche werden wir stärker. Anfangs hatten wir keine Chance, dann haben uns Umstände, für die wir nichts konnten, ein wenig aus der Bahn geworfen, zuletzt haben wir aber zumindest zwei Durchgänge lang gut gespielt und auch endlich unseren ersten Satz gewonnen«, weiß der 40-Jährige, dass seine Frauen des TV Waldgirmes als Schlusslicht der 2.

Volleyball-Bundesliga, Gruppe Süd, auch am Samstag (16 Uhr) in der Sporthalle der Lahntalschule Atzbach gegen den SSC Freisen Außenseiter sind, dass sie aber alles daran setzen wollen, endlich den ersten Sieg einzufahren.

TV Waldgirmes - SSC Freisen (Samstag, 16 Uhr)

»Freisen ist sehr abwehrstark, was uns aber entgegenkommt, denn dadurch werden die Ballwechsel länger«, hofft Schoele vor eigenem Publikum abermals auf Zählbares. »Wir waren zuletzt dicht dran, nun sollten wir uns auch mal belohnen.«

Mit diesem hehren Vorhaben im Hinterkopf treffen die Lahnauerinnen auf eine Truppe aus dem saarländischen Landkreis St. Wendel, die zuletzt mit einem 3:1-Geniestreich über Titelanwärter TV Altdorf auf sich aufmerksam machte. Mit drei Siegen aus vier Partien liegt die SSC-Mannschaft, mit deren Trainerin Brigitte Schumacher Schoele im August den A-Lizenz-Lehrgang absolviert hat, auf Rang zwei hinter den Grimma Volleys, die bislang noch eine weiße Weste haben.

Samuel Schoele hat mit seinen TVW-Mädels in der abgelaufenen Trainingswoche besonders an Drucksituationen gearbeitet, »damit wir, wenn es eng wird, nicht den Kopf verlieren.« Sorgen bereitet dem Coach indes seine personelle Ausstattung, denn mit Kaja Schweitzer (Rückenprobleme), Nadine Gradl (Knieschmerzen), Marie Koopmann (Mittelohrentzündung) und Janna Schweigmann (studienbedingt unterwegs) drohen vier Stammspielerinnen auszufallen. Da auch Luana Brudaglio nach einer Augenuntersuchung noch nicht trainieren konnte, stellt sich das Team fast von alleine auf, so dass Schoele durchaus daran denkt, Unterstützung aus der zweiten Mannschaft anzufordern. »Theresa Will, Yasmina Harsy oder Christine Glaab könnten uns weiterhelfen«, ist Schoele vom Oberliga-Unterbau überzeugt.

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