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Hornissen-Jagd in Holzheim

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Pohlheim (mol). Nach zuletzt zwei Auswärtspartien (27:25 in Gummersbach, 22:24 in Saarlouis), in denen der Aufsteiger starke Leistungen zeigte, wartet auf die HSG Pohlheim in der vorletzten Partie des Jahres in der Dritten Männerhandball-Liga nun wieder ein Heimspiel.

HSG Pohlheim - VTV Mundenheim (Samstag, 20 Uhr)

Zugleich ist es das erste der Rückrunde, wenn am Samstagabend um 20 Uhr der VTV Mundenheim 1883 in der Sporthalle in Holzheim gastiert. Und wenn es nach dem Willen der Pohlheimer geht, ist die Zielsetzung klar: einen schönen Heimausklang mit den eigenen Fans begehen und den dritten Saisonsieg feiern. »Es war wirklich ein gutes Spiel meiner Mannschaft, das unseren Aufwärtstrend der letzten Wochen bestätigt hat. Egal, wer da in den nächsten Wochen kommt, werden wir uns auch künftig nicht verrückt machen lassen oder uns den Druck machen, Spiele gewinnen zu müssen«, blickt HSG-Coach Lex kurz zurück, aber auch schon perspektivisch voraus.

Nach ihren 14 absolvierten Partien nimmt das Team aus Ludwigshafen am Rhein aktuell den zehnten Tabellenplatz ein und weist ein Punktekonto von 11:17 Zählern auf. In den letzten Wochen gab es aber nur wenig Grund zur Freude, der letzte doppelte Punktgewinn gelang Ende Oktober beim 30:29 bei Schlusslicht DJK Waldbüttelbrunn.

Allerdings hatten es die »Munnremer Hornissen« zuletzt auch mit einigen Liga-Schwergewichten zu tun, gegen den Fünften HSG Rodgau Nieder-Roden gelang dabei immerhin noch ein 25:25-Remis. Das Hinspiel Mitte September, gleichzeitig das erste Heimspiel Mundenheims, konnten die Gastgeber nach einer Pohlheimer 23:22-Führung nach 52 Minuten noch mit 30:28 für sich entscheiden. »Der Druck liegt auf Seiten Mundenheims. Sie liegen vor uns, und wenn sie die Klasse halten wollen, müssen sie bei uns gewinnen. Trotzdem ist es ein Heimspiel, und wir wissen, was wir können. Wir wollen unseren Aufwärtstrend fortsetzen, haben uns in letzter Zeit einige Dinge erarbeitet und wollen manches im Vergleich zu den letzten Spielen verbessern. Wenn wir da weitermachen, wo wir in den letzten Wochen ausgehört haben, dann bin ich guten Mutes, dass wir gegen Mundenheim etwas mitnehmen können. Dazu muss aber jeder Spieler seine Aufgaben erfüllen!«, betont Pohlheims Trainer Lex. Nicht dabei sein - so wie wohl auch in den nächsten sechs bis acht Wochen nicht - kann Rückraumspieler Max Rühl. Dessen Verletzung aus der Saarlouis-Partie stellte sich als knöcherne am Weidenbeinkopf heraus.

Ansonsten kann Coach Lex auf seinen Kader der letzten Partien zurückgreifen. »Sicherlich ist das schmerzhaft, dass uns Max länger fehlen wird, aber es war immerhin noch Glück im Unglück, denn es ist Gott sei Dank keine zunächst befürchtete Verletzung am Kreuzband«, so der Pohlheimer-Trainer zum Ausfall seines Kapitäns.

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