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HSG-Frauen brillieren auch in Darmstadt

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Gießen (miw). Dank einer erneut hervorragenden Abwehrleistung konnte die HSG Wettenberg in der Handball-Oberliga der Frauen ihren Lauf fortsetzen und unterstrich damit einmal mehr ihre starke Form. Beim 24:16 (12:4) bei der TGB Darmstadt gestalteten sich lediglich die Anfangsminuten ausgeglichen, ehe die Wettenbergerinnen an ihre starken Leistungen der vergangenen Wochen anknüpfen konnten.

In den vergangenen beiden Partien musste die HSG nur 25 Gegentreffern hinnehmen.

TGB Darmstadt - HSG Wettenberg 16:24

»Wir haben anfangs einen Moment gebraucht, aber dann einen wirklich guten Handball gespielt und im Verbund miteinander verteidigt. Auch im Angriff sind wir konzentriert und konsequent zu Werke gegangen. Ich muss der Mannschaft ein Lob hinsichtlich der Mentalität aussprechen. Es spricht für die Spielerinnen, wie sie es geschafft haben, nach der kurzen Schwächephase wieder mehr Konsequenz und Konzentration an den Tag zu legen und am Ende einen sehr verdienten Sieg eingefahren haben«, so zufriedener Kai Nober nach Ende der Partie.

Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase bis zum 2:2 (6.) schafften es die Gäste, sich peu à peu abzusetzen und damit die Weichen früh auf Sieg zu stellen. Gestützt auf der kompakten Abwehr, ließ die Auswärts-Sieben zwischen der sechsten und 21. Minute lediglich einen Treffer zu und erarbeitete sich damit einen komfortablen Vorsprung. Über das 7:3 und 10:3 aus Sicht der Mittelhessinnen ging man mit einem 12:4 in die Kabine.

Schwächephase ist schnell überwunden

Gestützt auf diese deutliche Führung startete Wettenberg auch gut in den zweiten Durchgang und knüpfte somit an den starken ersten Spielabschnitt an. Bis auf 14:5 durch die siebenfache Torschützin Larissa Goncalves baute die HSG ihren Vorsprung aus, ehe Darmstadt allmählich besser mit der Gäste-Deckung zurechtkam und nach zehn Minuten der zweiten Hälfte bereits die Torausbeute aus der ersten Halbzeit übertroffen hatte. Nober reagierte mit einer Auszeit, die zunächst nicht ihre erhoffte Wirkung hatte. Darmstadt kämpfte sich bis auf 11:15 (42.) heran. In der Folge waren es jedoch wieder die Wettenbergerinnen, die dem Spiel ihren Stempel aufdrücken konnten und sich beim 21:14 durch Tanja Tröller acht Minuten vor dem Ende absetzten. Am Ende stand trotz einer kurzen Schwächephase in der zweiten Hälfte ein deutlicher Auswärtssieg zu Buche.

HSG Wettenberg: Habermehl, Rinn; Münch, Schuldt(6/1), Goncalves(7), Tafferner, Rolshausen, Schwab(2), Krüger(1), Tröller(7), Jansche, Hammermann, Schön(1)

TGB Darmstadt: Saper, Pietrasch; Burmehl, Osner, Stein(2), Giesecke, Taboada Meyer(3), Best, Weber, Jakob(1), Träger, Güter(8/4), Pfingstgraef(2)

Schiedsrichter: Fikus/Schmidt (Kirchhain/Vollnkirchen). - Zeitstrafen: 2:4 Minuten. - Siebenmeter: 2/1:5/4.

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