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HSG Lumdatal trifft alten Bekannten

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Lumdatal (mol). Nach dem schwachen Auftritt im Mittelhessen-Derby bei der HSG Kleenheim-Langgöns, der am Ende eine 15:28-Packung mit sich brachte, möchte sich die HSG Lumdatal in der Dritten Frauenhandball-Liga besser präsentieren.

Die Möglichkeit dazu bietet sich dem Team von Trainer Marcel Köhler am Samstagabend (17.30 Uhr) in eigener Halle, wenn in Londorf mit der HSG Rodgau/Nieder-Roden ein weiterer hessischer Rivale wartet. Und dieser reist zudem mit einem alten Bekannten ins Lumdatal.

HSG Lumdatal - HSG Rodgau/N. (Samstag, 17.30 Uhr)

»Die Enttäuschung war natürlich riesengroß. Vor allem wenn man sich die ersten 20 Minuten betrachtet, bleibt der Eindruck, es wäre deutlich mehr drin gewesen«, blickte der HSG-Trainer kurz auf das klar verlorene Derby zurück, dann aber direkt voraus. »Wir wollen es am Samstagabend deutlich besser machen, brauchen dafür im Angriff aber eine wesentlich größere Zielstrebigkeit und eine deutlich höhere Effektivität im Abschluss!«

Mit der HSG Rodgau/Nieder-Roden gastiert in der Lumdatalhalle dann der Tabellenneunte, der bislang erst acht Pluspunkte einsammeln konnte und daher jeden weiteren Zähler dringend benötigt, um den Gang in die Abstiegsrunde noch zu vermeiden.

Auf der Bank der Südhessinnen findet sich mit Ergün Sahin ein Pohlheimer wieder, der am Wochenende zu der Stätte seiner größten Erfolge seiner Trainerlaufbahn zurückkehrt. Mit der Männermannschaft Lumdatals schaffte Sahin nämlich 2016 den Aufstieg in die Landesliga Mitte.

Doch ob der tabellarischen Situation wird »Egon« - so sein Spitzname - zumindest auf dem Spielfeld nicht mit Geschenken rechnen dürfen. »Rodgau Nieder-Roden ist natürlich auch unter Druck. Sie haben in den letzten Spielen nicht punkten können und strotzen daher sicherlich auch nicht vor Selbstvertrauen. Sie verfügen allerdings über einen sehr wurfstarken und -freudigen Rückraum, weshalb wir da sehr früh an den Schützinnen dran sein müssen. Aus einer guten Abwehr wollen wir dann auch unser Tempospiel forcieren«, beschreibt HSG-Trainer Köhler, dem bei der Heimpartie voraussichtlich sein gesamter Kader zur Verfügung stehen wird.

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