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HSG macht kurzen Prozess

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Launsbach (mol). Die HSG Wettenberg hat sich in der Frauenhandball-Oberliga für die klare Derbyniederlage der Vorwoche revanchiert und am Sonntagabend einen Meisterrundenplatz erobert. Im Heimspiel gegen Schlusslicht TSV Eintracht Böddiger wurde das Team von Trainer Kai Nober seiner Favoritenrolle jederzeit gerecht und siegte ebenso klar wie hochverdient mit 37:

21 (19:11).

HSG Wettenberg - E. Böddiger 37:21

»Wir haben in der Anfangsphase ein paar Chancen liegenlassen, uns dann im Abschluss aber deutlich gesteigert. Auch in der Abwehr standen wir besser und kamen dadurch auch zu einfachen Toren in der ersten und zweiten Welle. Das war heute eine konzentrierte Leistung der Mannschaft«, war HSG-Coach Nober nach dem Kantersieg rundum zufrieden.

Lediglich beim 1:0 nach 27 Sekunden lagen die Gäste in Führung, ein Remis konnte Böddiger nur bis zum 3:3 (7.) in Händen halten. Danach waren die Wettenbergerinnen im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit das klar bessere Team. Nach dem schnellen 3:0-Lauf zum 6:3 (10., Luisa Risse) hielt die Eintracht noch bis zum 6:8 (14.) dagegen, ehe es doch schnell deutlich wurde. Aus einer starken Defensive heraus schaltete die Nober-Sieben immer wieder schnell um und zog nach Stephanie Schöns Tor nach 21 Minuten bereits auf 13:7 davon. Und nachdem Eva Schneider in der Schlussminute eingeworfen hatte, hieß es zur Pause bereits 19:11. Bei Böddiger konnte einzig Anne Kühlborn trefflich dagegenhalten. Ihr gelangen fünf der elf TSV-Tore.

Aus den Kabinen kam Wettenberg dann ein wenig unkonzentriert (20:14, 34.), legte den Hebel aber ruckzuck wieder um. Sechs Minuten später bedeutete ein 4:0-Lauf das 24:14 und damit bereits die Entscheidung in dieser Partie. Doch obwohl die Fronten schon vor der Schlussphase geklärt waren, ließ die Nober-Truppe nicht nach und baute den Vorsprung über das 29:16 (52.) und 33:18 (55.) immer weiter aus. Toni Schuldt gelang in der Schlussminute der letzte HSG-Treffer in einer doch sehr einseitigen Partie.

HSG Wettenberg: Habermehl, Rinn - Münch (3), Schuldt (5/5), Büsselberg (3), Goncalves (1), Tafferner (5), Pohl (1), Schwab (4), Risse (4), Tröller (3), Till (3), Schneider (3), Schön (2).

E. Böddiger: Ritter, Dippel - Berger (1), Eberhardt (1), Theis (3), Brenzel (1), Dieling (3), Eren, Hasper (3), Kühlborn (9), Konetzka, Springer, Giese, Mattern.

Schiedsrichter: Heinzel/Wieprecht (Wallau/Massenheim). - Zeitstrafen: keine - keine. - Siebenmeter: 5/5, 0.

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