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HSG-Schlüssel ist die Verteidigung

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Lumdatal (mol). An den 30. Oktober 2021 denken die Drittliga-Handballerinnen der HSG Lumdatal besonders gerne zurück. An diesem Tag gelang dem Team von Marcel Köhler der erste Sieg in der dritthöchsten Spielklasse. Gegner damals: der 1. FC Köln. Dementsprechend geht das Tabellenschlusslicht die Heimpartie am Samstag (17.30 Uhr) mit einem besonders guten Gefühl an, denn dann gastieren die Kontrahentinnen aus dem Rheinland zum Rückspiel in Londorf.

Doch unabhängig von der Tabellensituation gehen die Gastgeberinnen nicht nicht sorgenfrei in die Partie.

HSG Lumdatal - 1. FC Köln (Sa., 17.30 Uhr)

»Wir hatten zuletzt Coronafälle zu beklagen, sodass mir definitiv nicht der komplette Kader zur Verfügung stehen wird. Absagen kann man eine Partie in der Dritten Liga deswegen nicht so leicht. Wir haben dennoch eine Anfrage an Köln gerichtet. So oder so sind aus gesundheitlichen Gründen noch einige Spielerinnen bei mir fraglich«, führt der HSG-Trainer aus.

Trotz der Niederlage im Hinspiel bietet sich den Kölner Damen, die aktuell den achten Tabellenplatz innehaben, bei nur einem Zähler Rückstand auf den den Klassenerhalt garantierenden sechsten Platz eine reelle Chance, den Ligaverbleib aus eigener Kraft zu sichern. Zuletzt musste das Team aus NRW gleich drei Schlappen einstecken und ist in diesem Jahr noch sieglos. Die Gegner hatten es mit dem Tabellenzweiten TSG Eddersheim (24:25) oder Spitzenreiter SG Mainz-Bretzenheim (16:21) aber auch in sich. Und trotzdem haben die Kölnerinnen den größeren Druck als das Team aus dem Lumdatal. »Sie brauchen die Punkte dringend, wenn sie den sechsten Platz noch erreichen wollen. Daher werden sie aber sicherlich hochmotiviert anreisen«, glaubt Köhler, der zu den Stärken des Gegners noch anfügt: »Sie decken sehr variabel und können fließend zwischen einer 6:0- und einer 5:1-Variante wechseln. Wir müssen uns auf beides einstellen. Zudem wollen sie hohes Tempo gehen, weshalb wir im Angriff wieder geduldig auf die Chance warten und leichte Fehler vermeiden müssen. Das ist uns schon gegen Mainz gelungen. Der Schlüssel wird aber sein, wieder eine gute Abwehrleistung auf das Feld zu bekommen wie in den letzten Wochen.«

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